Gesellschaftskritik

Schafft endlich die Religionen ab!

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Warum die Religionen im Sterben liegen

Es war eine schöne Zeit, die letzten ein, zweitausend Jahre. Millionen Menschen liessen sich völlig willenlos kontrollieren oder sogar zu fanatischen Kämpfern machen, die freiwillig Leib und Leben gaben, um den organisierten Religionen zu dienen. Diejenigen, die an der hierarchischen Spitze standen, konnten ein Leben in unbeschreiblichem Luxus führen. Geld, Land, Frauen, Macht, perverse Hobbies -es mangelte ihnen an nichts.

Aber diese Zeit geht nun ihrem Ende zu. Warum?

Zum einen hat der Mensch hat sich geistig emanzipiert. Man begann, die Welt zu hinterfragen: die Geburt der Wissenschaft. Die Begleiteffekte dieses Hinterfragens war ein Prozess der Aufklärung, in dem man zum ersten mal seit tausenden von Jahren Dinge in Frage stellte. Und nicht nur die Natur selbst wurde neu hinterfragt. Selbst der Sinn und Zweck von Geschlechterrollen wurde in Frage gestellt. Dabei fiel auf, das das Lebens- und Machtsystem des Mannes, das meist ausnahmslos auf Hierarchie, Macht, Gier, Gewalt und Dominanz beruht, heute nicht nur überflüssig geworden ist, sondern sogar die ganze Existenz der modernen Gesellschaft bedroht.

Eine moderne, hochentwickelte Gesellschaft ist sehr verwundbar und braucht Frieden, um seinen technischen und materiellen Standard zu schützen. Ein Krieg würde die Gesellschaft wieder um Jahrhunderte zurückwerfen. Man hat deshalb erkannt, das das typisch männliche „hau drauf“ und „ich stark, du nix“-Denken des Mitterlalters heute kontraproduktiv geworden ist. An seine Stelle ist ein Denksystem getreten, das den Wert jedes menschlichen Lebens schätzt und Gemeinsamkeit fördert.

Teamwork statt ewigem Wettkampf, soziale Kompetenz statt Ellenbogen: das weibliche Prinzip.

Und dieses scheint mit den Grundsätzen einer Religion (Hierarchie, Absolutismus, Macht und Dominanz) unvereinbar zu sein. Das weibliche Prinzip ist auf Harmonie ausgelegt. Jede Störung dieser Harmonie ist im Grunde eine Gefahr für die Gemeinschaft. Über kurz oder lang ist dieses harmonische Friedensprinzip der Motor jeder höher entwickelten Gesellschaft, nachdem sie sich aus dem Sumpf des Mordens und der Kriegsführung zu einer Zivilisation erhoben hat.

Ist das der Grund, warum jede grosse, auf Macht und Einfluss ausgelegte Religion Frauen unterdrückt und von allen einflussreichen Ämtern ausschliesst? Fürchten die strippenziehenden Hodenträger die Liberalität, die menschliche Empathie und die soziale Kompetenz des weiblichen Prinzips? Diese starren, männlichen Gefüge der Dominanz und Unterdrückung würden über kurz oder lang zusammenbrechen, sobald Frauen genug Einfluss in diesen Systemen hätten. So viel steht fest.

Das Christentum hat den Schritt vom männlichen Dominanzsystem hin zu einer weiblich-empathischen Struktur in den letzten hundert Jahren ansatzweise vollzogen -allerdings nur nach aussen. Die innere Hierarchie dieses Systems ist nach wie vor fest in männlicher Hand. Und dementsprechend hierarchisch, starr und dominant geht es hinter den Kulissen dort immer noch zu. Das sollte man nie vergessen, trotz der altruistisch angehauchten, „modernen“ Fassade der Kirche. Der Islam dagegen, macht gar nicht erst einen Hehl aus seiner Menschen-, Frauen- und Andersgläubige-verachtenden Einstellung. Diese Religion ist ein einziges PR-Disaster, das von Neanderthalern am Laufen gehalten wird, die intellektuell noch lange nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind und sich auf dem geistigen Stand von hochpubertären Jungs befinden.

Auch, wenn in der Steinzeit männliche Eigenschaften das Überleben sicherten: wir haben uns weiterentwickelt. Hau-drauf und Ich-bin-der-Boss funktionieren nicht mehr.

Sind ALLE Religionen böse?

Wenn man feststellen will, ob es sich bei einer Religion in Wahrheit um ein System der Gehirnwäsche, Macht und Kontrolle handelt, muss man lediglich die oben beschriebenen Punkte auf sie anwenden. Und schon hat man die Antwort.

Seltsamerweise aber gibt es eine Religion, die nicht in dieses Schema passt. Keines der oben beschriebenen Merkmale trifft auf sie zu. Sie kontrolliert ihre Anhänger nicht, im Gegenteil: sie ermuntert sie, SELBST nach ihrem Gott zu suchen. Sie sieht sich nicht als Zwangssystem, das die Individualität des Suchenden zwanghaft unterdrückt, sondern, im Gegenteil, als Anleitung zur Selbstfindung. Diese Religion hat niemals Krieg geführt, lebte nie vom Zwang, führte keine Kriege um menschliche Seelen, Macht, Einfluss und Ländereien. Und sie toleriert sogar anders- oder ungläubige.

Es ist die weiblichste aller Religionen: der Buddhismus.

Schliessen wir mit einem erhellenden Bibelzitat, mit dem uns Bibelschwinger ungewollt viel über sich selbst verraten:

„Jeder guter Baum hat gute Früchte, ein fauler Baum trägt aber schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie (die falschen Propheten) an ihren Früchten erkennen.“
Mt 7,17-20

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Seltsam? Aber so steht es hier geschrieben... Ihr habt Fragen, Anregungen oder vielleicht sogar eine völlig andere Meinung zu diesem Artikel? Dann postet einen Kommentar.

Mike vom Mars Blog - mike-vom-mars.comAutor: Mike vom Mars
Mike emigrierte vor einigen Jahren von seinem Heimatplaneten auf die Erde, um das Leben am wohl seltsamsten Ort des Universums zu studieren. Seiner Bitte "bringt mich zu eurem Führer" wurde bisher nicht entsprochen.

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