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Die unheimliche Gabe des Alois Irlmaier

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Vor kurzem berichteten wir über den bayerischen Brunnenbauer Alois Irlmaier, der nachweislich die unglaubliche Gabe besass, Dinge aus der Zukunft vorherzusagen und dessen Fähigkeiten sogar von einem Gericht bestätigt wurden. Die hellseherischen Fähigkeiten Irlmaiers waren derart zutreffend und genau (und sind es bis heute), das wir hier noch einmal einige Beweise und Geschichten zusammengetragen haben.

Die folgenden Berichte stammen von Zeitzeugen Irlmaiers und wurden zuerst 1950 in dem mittlerweile vergriffenen Büchlein „Blick in die Zukunft“ von Dr. Conrad Adlmaier aufgeschrieben, der Irlmaier noch persönlich kannte und in direktem Kontakt mit ihm stand. Das Büchlein, das es in mehreren Auflagen gab, ist mittlerweile nicht mehr zu bekommen, es existiert aber eine digitale Kopie zum Download als PDF, EPub oder im Textformat.

Lest zu diesem Thema unbedingt auch unseren Artikel über Alois Irlmaier und seine Prophezeihungen über einen Dritten Weltkrieg.

Alois Irlmaier

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Alois Irlmaier

Der Bauernsohn Alois Irlmaier, geboren 1894 in Scharam bei Siegsdorf in Oberbayern, diente von 1914 bis 1916 als Soldat im Ersten Weltkrieg. 1920 heiratete er und übernahm den Hof des Vaters. Im Jahr 1928 fing er an, als selbstständiger Brunnenbauer zu arbeiten. Ebenso erlebte er in diesem Jahr seine ersten „seherischen Visionen“. Ab 1939 bekam Alois Irlmaier zusehends Besuch von Menschen, welche von seinen seherischen Fähigkeiten gehört hatten und um Rat und Auskunft baten. Bis zu seinem Tod 1959 half er tausenden von Bittsuchenden, die ihn um Auskunft über den Verbleib ihrer Angehörigen im Zweiten Weltkrieg, Hilfe zu ungeklärten Todesfällen oder sonstige persönliche Anliegen baten.

Um 1950 wurde er vom missgünstigen Pfarrer seines Heimatortes, dem die langen Schlangen von Bittsuchenden vor Irlmaiers Haus nicht verborgen blieben, wegen „Gaukelei“ angeklagt. Da Irlmaier jedoch vor Gericht ein beeindruckendes Beispiel seiner Fähigkeiten gab und sämtliche geladene Zeugen sich für ihn aussprachen, wurde er mit mit denkwürdigen Worten freigesprochen:

“Die Vernehmung der Zeugen […] hat so verblüffende, mit den bisher bekannten Naturkräften kaum noch zu erklärenden Zeugnisse für die Sehergabe des Angeklagten erbracht, dass dieser nicht als Gaukler bezeichnet werden kann.”

Eine beglaubigte Abschrift des Prozessurteils existiert bis heute. Im Folgenden findet ihr einige der bemerkenswertesten Aussagen und Gesichten, die Irlmaiers unglaubliche Fähigkeiten eindrucksvoll belegen:

Der Mann mit der Silberplatte

Eines Tages fuhr ein Auto beim Irlmaier vor mit drei Polizeileuten. Der Lois empfing sie mit den nicht gerade höflichen Worten: „Was wollts denn ihr bei mir mit eurem gestohlenen Wagen?“ Das Auto war tatsächlich zu Unrecht enteignet worden, was die Polizisten gar nicht gewußt hatten.

Aber nicht darum handelte es sich bei dem Besuch. Es war ein Mord geschehen, das wußte man, aber die Leiche war verschwunden.

Irlmaier beschrieb den Detektiven genau den Platz, wo der Ermordete vergraben war und zwar mit den Worten: ..Da und da liegt der mit der silbernen Platte im Bauch, da findet ihr ihn.“ Tatsächlich wurde die Leiche gefunden. Bei der Sezierung stellte sich heraus, daß der Umgebrachte unter dem Bauchfell eine silberne Platte trug, was vorher niemand gewußt hatte. Der Mord konnte restlos aufgeklärt werden.

Merkwürdige Voraussagung

Ein Geschäftsmann, dessen Frau erkrankt war, kam zu Irlmaier um Rat. Der Hellseher sagte zu ihm: „Fahr gleich heim, mit deiner Frau. Stehts nicht gut. In drei Wochen stehst du an ihrem Grab. Aber du bist in einem Jahr schon wieder verheiratet. “

Tatsächlich starb die Frau in der angegebenen Zeit. Als der Witwer nach einem Jahr wieder zu Irlmaier kam, stelllte er seine Braut vor, die mit ihm gekommen war. Das Aufgebot zur Hochzeit war bereits bestellt. Aber der Lois lachte nur und sagte: „Nein, die ist es nicht, die‘ ich vor einem Jahr gesehen habe. Fahr nur wieder heim, ihr zwei kommt nicht zusammen.“

Die zwei Brautleute kamen tatsächlich schon auf der Heimreise ins Streiten, trennten sich und eine andere Braut trat mit dem Geschäftsmann an den Altar. Hoffentlich war sie die Richtige.

Das gestohlene Pferd

In Freilassing erzählt man über den Irlmaier noch andere Dinge. So von dem Bauern, dem man ein Roß gestohlen hatte und der nun zum Irlmaier kam und ihm sein Leid klagte. „Ja, mein Lieber, da hast höchste Zeit“, sagte ihm der Hellseher der Roßmetzger wetzt schon sein Messer und will den Gaul abstechen. Jetzt lauf, was du kannst, damit du noch recht kommst!“ Tatsächlich war das gestohlene Pferd beim Roßmetzger und sollte eben geschlachtet werden, als der Bauer eintrat. Hocherfreut zog der Bestohlene mit seinem Gaul wieder heimwärts.

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