Interessantes

Die unheimliche Gabe des Alois Irlmaier

Mike vom Mars Blog alois irlmaier blick in die zukunft Conrad Adlmaier dritter weltkrieg freilassing hellsehen hellseher ich seh's ganz deutlich prophezeihung prophezeihungen vorhersagen
 
Geschätzte Lesedauer: 13 Minuten  3.235 mal gelesen
Seite 3 / 4

Der Mann mit dem Motorrad

Bei einer Wassersuche in der Nähe von Tr. kam ein Beamter des großen Werkes mit seinem Motorrad. Später saß dieser Beamte mit Irlmaier in der Werkkantine beisammen. Bei dieser Gelegenheit warnte der Seher den Beamten. Er solle das Motorradfahren aufgeben, da er ein Unglück voraussehe, das sich in vierzehn Tagen ereignen werde. Aber der Herr erklärte lachend, daß er nun schon so lange fahre und nie sei ihm etwas passiert. Auch könne er aus beruflichen Gründen das Fahren nicht aufgeben.

Irlmaier habe sich diesmal sicher getäuscht. Leider erfüllte sich die Voraussage des Hellsehers. Nach vierzehn Tagen verunglückte der Beamte mit seinem Motorrad tödlich.

Der Bauer und der Heimatvertriebene

„Der hat dir fünf Mark gegeben, gell, damit du mich ausfragst.“

Einmal fuhr ein Chiemgauer Bauer nach Freilassing zum Irlmaier, um wegen seines vermißten Sohnes zu fragen. Er mußte dieselbe Erfahrung machen wie schon Hunderte vor ihm. Der Aloisius war nicht da. Nach langem vergeblichem Warten eine der Bauer in ein Gasthaus zum Essen. Dort traf er neben anderen Leidensgenossen einen Vertriebenen, der auch zum Irlmaier wollte. Der Flüchtling erklärte, er werde so lang in Freilassing bleiben, bis er sein Ziel erreicht habe.

Daraufhin gab der Bauer dem Mann die Fotografie seines vermißten Sohnes und fünf Mark mit der Bitte, bei Irlmaier über das Schicksal des Sohnes Auskunft einzuholen, da er selbst nicht mehr Zeit hatte, länger zu warten. Als nun dieser Flüchtling, ein ehemaliger Bauer, endlich zu dem Hellseher kam, legte er ihm drei Fotografien von Vermißten vor.

„Der eine“, sagte Irlmaier, „ist 1944 gefallen.“ Diese Aussage stimmte deswegen, weil die Angehörigen schon von anderer Seite, von einem Kameraden des Gefallenen, eine ähnliche Nachricht erhalten hatten.

„Der zweite“, sagte Irlmaier, „lebt und ist in einem Gefangenlager bei Moskau. Er wird in nicht zu ferner Zeit heimkommen.“

„Und der dritte?“ fragte der Flüchtling. „Der dritte“, sagte Irlmaier, „ist der Sohn von einem großen Bauern. Der hat dir fünf Mark gegeben, gell, damit du mich ausfragst. Sag ihm, sei Bua lebt noch, er ist aber ganz weit weg, so weit scho, daß d dirs nicht denken kannst. Und der bleibt noch lang aus. Des kannst ihm sagen. Und dir erzähl ich jetzt, wie es in deiner früheren Heimat aussen tut. Da ist dei Haus und daneben lauft ein kleiner Bach und neben der Tür steht ein großer Baum.‘ Und so beschrieb Irlmaier bis ins kleinste Detail das Anwesen des Flüchtlings, so daß dieser aus dem Staunen nicht mehr herauskam.

Der lustige Zecher

Da saßen sie in H. beim Wirt, eine fidele Zechgesellschaft. Die Stimmung war die beste, nur ein stiller Gast saß in der Ecke und beteiligte sich nicht an den lustigen Spässen. Bis ihn einer anprostete und ihm zurief, er solle nicht so düster dreinschauen und mittrinken.

Da sagte der, es war Irlmaier: „Ja mei, i moan allaweil, in drei Tagen is dir ’s Lachen auch vergangen, da wirst nicht mehr leben.“ Zwar erschrak der also Angeredete, es war ein älterer Herr, über diese Prophezeiung, lachte dann aber herzlich und meinte: „Ich glaubs net, ich fühle mich kerngesund und hoffe, noch lang zu leben.“ Irlmaier aber sagte nichts mehr und ging heim.

Drei Tage später raffte den angeblich kerngesunden Zecher ein Schlaganfall dahin, die Voraussage war auf den Tag genau eingetroffen.

Auf der nächsten Seite: Videodokumentation über Alois Irlmaier

Alle Artikel
Diese Kategorie

 
Redaktionswertung: 4.5 / 5





Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *