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Jesus – Die Suche nach seiner DNS

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Jesus war ein Druse

Die Drusen glauben an den einen Gott – und an Reinkarnation.

Die Drusen sind eine kleine, sehr alte Religionsgemeinschaft mit weltweit etwa nur einer Million Mitgliedern. Ihre unverkennbare genetische Signatur reicht zurück bis ins alte Ägypten vor der Zeit Jesu. Diese Entdeckung eröffnet eine erstaunliche Möglichkeit: war Jesus mit den Drusen verwandt? Die Idee, das Jesus ein Druse war, ist ziemlich revulotionär.

Drusen dürfen nur untereinander heiraten, ihr Genpool ist also, wie auch bei den indischen Kasten, sehr begrenzt und genau einzuordnen. Seit dem 11. Jahrhundert, in dem sie verfolgt wurden, ist es unmöglich, zum Drusentum zu konvertieren. Druse wird man demnach nur per Geburt.

Die Drusen nennen sich selbst al-muwaḥḥidūn („Bekenner der Einheit Gottes“). Die Drusen bekennen sich nicht nur zum Glauben an einen Gott, sondern auch zur Reinkarnation. Demnach wandert die Seele eines Menschen mit dessen Tod sofort in einen neugeborenen Menschen (jedoch nicht in Tiere oder andere Wesen). Auf dem Weg von Mensch zu Mensch strebt die Seele so nach Perfektion. Nach deren Erreichen geht sie eine Einheit mit Gott ein.

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Drusen

Interessanterweise vertraten auch die Gnostiker, die frühen Christen, die Lehre von der Reinkarnation, bis diese Lehre später von der Kirche gestrichen wurde – und die bis heute für die Kirche ein heisses Eisen ist. Denn die starre geistige Haltung der Kirche versteht das Prinzip dahinter nicht.

Der Gedanke an Reinkarnation verwirrt die Kirche, die ihren Anhängern doch von körperlicher Auferstehung am Tag des jüngsten Gerichts (also Auferstehung mitsamt des physischen Körpers) und „ewigen Qualen in der Hölle“ predigt. Wenn man ewig in der Hölle beschäftigt ist, hat man aber leider auch keine Zeit, um wiedergeboren zu werden. Hier hat sich die Kirche selbst einen unlogischen Stolperstein geschaffen, weil sie den Gedanken der Reinkarnation offenbar nie richtig begriffen hat. Für Drusen ist die Wiedergeburt der Seele jedoch ein wichtiges Werkzeug zur stetigen Reinigung und Vervollkommnung der Seele, bis diese schliesslich, reich an Erfahrung und Wissen, in Gott aufgeht. Ähnliches lehrt auch der Buddhismus.

Aber dieses Thema würde hier zu weit führen.

In den original griechischen Schriften des Neues Testaments wird Jesus übrigens Judaios genannt. Ein griechisches Wort, das jüdische Menschen, aber auch Menschen aus Judäa beschreibt. Könnte es sein, das Jesus aus Judäa stammt, aber nicht jüdischen Glaubens war? Das hingegen ist recht unwahrscheinlich: in den Evangelien steht, das Jesus ein religöser Jude war. Seine Angänger nannten ihn Rabbi. Er feierte das Passafest. Und noch bedeutender ist, das die Menschen in ihm aufgrund seiner jüdischen Identität auf Grundlage der Prophezeihungen den Messias sahen.

Aber: wissenschaftliche Fakten legen nahe, das Jesus, zumindest ethnisch, ein Druse war, wenn es sich wirklich um sein Grabtuch handelt. Und die identischen Blutgruppen auf dem Sudarium und dem Grabtuch von Turin, sowie die identischen Muster der Flecken machen beide doch sehr, sehr glaubwürdig. Das Blut stammt demnach von einem Menschen, der nicht nur aus dem Nahen Osten stammte, sondern darüber hinaus auch ein Druse war, also biologische Wurzeln bis ins alte Ägypten hatte.

Quellen: History.de, University of Oxford, Florida, Padua, Kopenhagen.

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Seltsam? Aber so steht es hier geschrieben... Ihr habt Fragen, Anregungen oder vielleicht sogar eine völlig andere Meinung zu diesem Artikel? Dann postet einen Kommentar.

Mike vom Mars Blog - mike-vom-mars.comAutor: Mike vom Mars
Mike emigrierte vor einigen Jahren von seinem Heimatplaneten auf die Erde, um das Leben am wohl seltsamsten Ort des Universums zu studieren. Seiner Bitte "bringt mich zu eurem Führer" wurde bisher nicht entsprochen.

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