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Reinkarnation – Gibt es Beweise für Wiedergeburt?

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Was ist Reinkarnation?

20% der Kinder erinnern sich auch daran, wo sie zwischen Tod und Reinkarnation waren.

Obwohl Reinkarnation wissenschaftlich nicht anerkannt wird, haben führende Einrichtungen, wie die University of Virginia, die Duke University, sowie die University of British Columbia ganze Bereiche eingerichtet, die sich mit Reinkarnationsforschung beschäftigen. Die Ergebnisse legen nahe, daß die Erinnerung mancher Menschen an frühere Leben durchaus real ist.

Die Reinkarnationsforschung wurde in den 1960er Jahren von Dr. Ian Stevenson vorangetrieben, der Tausende von Menschen interviewte, die Erinnerungen an vergangene Leben hatten. Während seiner 40 Jahre dauernden Karriere zeichnete Dr. Stevenson über 3.000 Fälle von Menschen auf, die von Erinnerungen aus einem früheren Leben berichteten und validierte objektiv die Aussagen in 1.200 Fällen. Dabei bereiste er die ganze Welt, um Menschen zu treffen, die behaupten, bereits gelebt zu haben.

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Dr. Ian Stevenson

Dr. Stevenson entdeckte, daß sich Kinder viel häufiger an vergangene Leben erinnern, als man erwartete. Für die parapsychologische Hypothese, dass die Reinkarnation ein reales Naturphänomen sei, stellen Stevensons Untersuchungsergebnisse die derzeit besten Argumente dar. Er selbst sprach jedoch nie von Beweisen in diesem Zusammenhang, sondern nur von Fällen, die Reinkarnation nahelegen.

Dr. Jim B. Tucker, Kollege des verstorbenen Dr. Stevenson und außerordentlicher Psychiatrieprofessor am Institut für Wahrnehmungsstudien des University of Virgina Medical Center, hat über 2.500 Fallstudien zur Reinkarnation zusammengestellt, die junge Kinder bei der Erinnerung an ihr früheres Leben dokumentieren.

Dr. Tucker stellt fest, dass etwa 20% der Kinder, mit denen er gearbeitet hat, sich erstaunlicherweise auch an die Zeit und den Raum erinnern, in dem sie zwischen Tod und Reinkarnation waren. Heute glauben mindestens 24 Prozent der westlichen Bevölkerung quer durch alle Religionen an Reinkarnation, so eine Umfrage des Pew Forum on Religion & Public Life. Eine separate Umfrage berichtet, dass etwa jeder zehnte Mensch sein eigenes vergangenes Leben in Erinnerung behalten kann.

Ein Teil der Anziehungskraft der Reinkarnation hat mit ihrem hoffnungsvollen Versprechen zu tun, dass wir in unserem nächsten Leben besser sein können. Mit der Reinkarnation gibt es immer eine weitere Möglichkeit „, erklärt Stafford Betty, Professor für Religionswissenschaft an der California State University, Bakersfield, und Autor von The Afterlife Unveiled. „Das Universum nimmt einen barmherzigen Ton an. Es ist eine große Verbesserung gegenüber der Lehre von der ewigen Hölle.“

Auch die frühen Christen glaubten an Reinkarnation

Ein Mensch wird niemals als Tier wiedergeboren.

Reinkarnation heisst im Grunde genommen, das die Seele den Körper nach dessen Tod verlässt – um dann entweder sofort oder nach einiger Zeit in einem neuen Körper wiedergeboren zu werden. Die meisten Religionen und Überlieferungen sind sich dabei einig, das menschliche Seelen niemals in einem Tierkörper, sondern immer nur als Mensch wiedergeboren werden. In der Bibel wird angedeutet, das Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf. Die menschliche Seele scheint sich demnach grundsätzlich von der eines Tieres zu unterscheiden. Sämtliche bekannte Fälle von Erinnerungen an frühere Leben scheinen dies zu bestätigen.

Das Konzept der Seelenwanderung ist nicht neu. Es scheint den Menschen von Anfang an zu begleiten. Die Hermetiker des Alten Ägypten vertraten die Auffassung, das jede menschliche Seele zwar aus dem „göttlichen Urmeer“ geboren werde, aber noch keine eigene Erfahrung und daher auch keine eigene Auffassung von „gut“ und „böse“ habe. Deshalb müsste die Menschenseele über viele Leben hinweg wiedergeboren werden, bis sie schliesslich genug Erfahrung, Ich-Bewusstsein, Disziplin und Moral angesammelt hätte, um letztendlich Gott-gleich geworden zu sein – und zwar in allen Aspekten, vor allem aber dem moralischen.

Die Hermetik vertritt die Auffassung, das Menschenseelen in ihren ersten Inkarnationen noch sehr roh, Ich-bezogen und gewalttätig agieren und erst in späteren Leben genug Empathie und Ethik entwickelt haben, um anderen nichts Böses mehr anzutun. Denn schliesslich haben sie in all diesen Leben selbst oft genug am eigenen Leib die Folgen ihres Tuns zu spüren bekommen.

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Viele Spuren des Wissens um Reinkarnation bzw. Wiederverkörperung finden sich auch in der Bibel. Der Jakobusbrief warnt beispielsweise davor, dass unsere Zunge einen „Brand“ verursachen kann, der das „Rad der Geburt“ erneut in Bewegung setzt (3, 6).

Die Lehre von der Reinkarnation steht in Verbindung mit dem „Gesetz von Saat und Ernte“, das auch die Gerechtigkeit beinhaltet: „Was der Mensch sät, das wird er ernten“. Auch dieser Satz steht in den Bibeln der Kirche (Galater 6, 7). Die Anwendung des Satzes „Was der Mensch sät, das wird er ernten“ könnte zu einem entscheidenden Schlüssel werden, um den eigenen Lebensweg oder das eigene Lebensschicksal zu verstehen und um noch vieles zum Guten hin verbessern zu können.

Jesus von Nazareth und den ersten Urchristen war dieses „Gesetz von Saat und Ernte“ vertraut. Das setzt wiederum voraus, dass es bereits ein „Leben“ vor diesem irdischen Menschenleben gab und auch ein „Weiterleben“ nach diesem irdischen Leben gibt. Und damit ist auch die Spur gelegt zu dem Urwissen der Menschheit über die Möglichkeiten der Reinkarnation. Und wer dieser Spur folgt, dem wird auch ein scheinbares „Geheimnis“ nach dem anderen enthüllt.

Alles ist dabei von Bedeutung: jede Tat, jedes Wort, jeder Gedanke, jede Empfindung, denn alles was wir tun, reden, denken und empfinden, ist die Saat in den Acker unseres Lebens. Und keine Energie geht dabei verloren. So geht eine „Saat“ entweder noch in diesem Leben auf oder später in den jenseitigen Welten oder in einem weiteren irdischen Leben. Haben wir Positives „gesät“, wird dementsprechend wieder Positives auf uns zukommen.

Haben wir Negatives „gesät“, fällt dies jedoch meist nicht sofort auf uns zurück. Stattdessen bekommen wir immer wieder Hilfen, um umzukehren und diese Saat zu „bereinigen“. Dazu gehört auch, wieder gut zu machen, was noch möglich ist, damit wir eben nicht einst selbst ernten müssen, was wir an Negativem verursacht haben. So erhält jeder Mensch und jede Gruppe von Menschen Fingerzeige und Warnungen, deren Botschaften ihnen helfen sollen, einen drohenden Schicksalsschlag rechtzeitig zu verhindern. Das ist die Barmherzigkeit Gottes. Werden diese Hinweise und Mahnungen jedoch ausgeschlagen, werden uns unsere negativen Ursachen gleich einem Bumerang früher oder später selbst treffen.

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