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Review: Full Speed Leader 120 Mini FPV Racer

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Es gibt endlich wieder einen neuen Kult-Racer! Nach dem tollen KingKong 90GT kamen zwar mittlerweile recht passable Mini Racer raus, aber keiner, bei dem man nun direkt ausgeflippt und nackt durch die Strassen gerannt wäre. Mit dem Full Speed Leader 120 haben wir aber einen neuen Gewinner, der in (fast) allen Punkten abräumt – und der fliegt, wie der Teufel auf Speed!


Full Speed Leader 120 Mini FPV Racer


Inhalt:
Seite 1: Review
Seite 2: Modding
Seite 3: Betaflight
Seite 4: Akkuvergleich
Seite 5: Videos

 

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Modded Version

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Leader 120 & Zubehör:
Leader 120 Mini FPV Racer
VTX03 25 / 50 / 200mW Mini Videosender
Runcam Micro Swift 2
Mini LED Strip
FrSky XM+ SBUS Empfänger 16 Channel
Kingkong 2840 2.8X4 3-Blade Propeller
Gemfan 3025 2-Blade Propeller

Achtung, zwei Versionen!

Mit dem Leader 120 bringt der Hersteller Full Speed einen 120mm Mini FPV Racer ins Rennen, der sich sowohl mit 2S, als auch 3S fliegt. Schon kurz nachdem er in den Läden war, überschlugen sich die Reviewer vor Begeisterung über die tollen Flugeigenschaften, das gute Handling und die enorme Power, sogar mit „nur“ 2S Lipos.

Kurz darauf gab es aber die ersten Meldungen darüber, das der Leader 120 unter Vollgas sogenannte „Todesrollen“ vollführte, einfach zur Seite kippte und vom Himmel viel. Die Reviewer waren ratlos. Full Speed reagierte allerdings recht schnell auf die Rückmeldung der Community und nahm sich diesem Problem an, das als FOD („Flip of Death“) bekannt wurde. Der Hersteller spendierte dem Flitzer bessere Motoren und – das mag wohl die Ursache des Problems gewesen sein – 20A Regler, statt der vorher verbauten 10A. Damit scheint das Problem nun gelöst und von der neuen 20A Version ist bisher nichts negatives bekannt.

Wir haben hier ebenfalls die neue 20A-Version des Racers im Test. Diese gibt es momentan auf Banggood. Wer sich nicht sicher ist, ob er die alte oder neue Version bei einem Händler sieht: achtet auf die Ampere-Angabe der Regler. 10A ist die alte Version, 20A ist die neue und verbesserte.

Ausstattung

Features auf einen Blick
Mit OSD!
Fliegt mit 2S / 3S / 4S Lipos!
7500KV Brushless Motoren
Trägt bis zu 70mm Propeller
Betaflight F3 6DOF Flight Controller
20A BLHELI_S Regler mit Dshot600
Genug Power, geniale Flugeigenschaften!
Betaflight 3.2 tauglich (dynamische Filter)
Runcam Micro tauglich
Einfach zu modden
Ohne Receiver, kompatibel mit PPM/SBUS/DSM Receivern

Der Leader 120 kommt mit einem 3mm Carbon Frame, drehfreudigen 1104 7500KV Motoren, 20A BLHELI_S Reglern (Dshot600 fähig), einem Betaflight F3 Omnibus Flight Controller mit OSD, einer mittelprächtigen Kamera (kann aber gegen eine Runcam Micro getauscht werden, siehe „Modding“ weiter unten) und einem 25mW Sender. Wer eine bessere Reichweite bevorzugt, kann diesen relativ einfach gegen einen VTX03 mit 200mW tauschen (siehe „Modding“). Ein Buzzer ist bereits verbaut (prima!), auf dem auch eine LED sitzt, die im Takt mit dem Pieper fröhlich blinkt. Anschluss für einen LED Strip ist auf dem Board aber vorhanden.

Achtung: Der Leader 120 kommt ohne Empfänger – was in den meisten Fällen allerdings ein Vorteil ist. Denn so kann man sich einfach seinen Lieblingsempfänger (in unserem Fall der FrSky XM+) draufsetzen. Vorteil der ultra-kompakten FrSky XM+: passt perfekt, volle Reichweite, Diversity und RSSI (Echtzeit-Anzeige der Empfangsstärke im OSD der Videobrille). Wer also eine FrSky kompatible Funke hat (z.B. Taranis oder Devo 10) sollte unbedingt zu einem XM+ greifen.

Vom KingKong 90GT unterscheidet sich der Leader 120 vor allem durch den etwas grösseren Rahmen – und das erlaubt ihm, 70mm Propeller zu nutzen. In Verbindung mit den starken 2S – 4S 7500KV Motoren kann der Leader so einen beachtlichen Schub entwickeln, an den der KingKong einfach bei weitem nicht ran kommt.

Auch das der Leader über ein OSD (und auch einen Höhenmesser, falls jemand Wert darauf legt) verfügt, ist gegenüber dem KingKong eine Verbesserung um WELTEN. Denn via OSD lassen sich die PIDs einfach über die Videobrille auf dem Feld einstellen, anstelle einen Laptop mitzuschleppen. Wenn man einen RSSI fähigen Empfänger (z.B. den FrSky XM+) verbaut hat, kann man sich auf dem OSD immer die momentane Empfangsstärke der Funke anzeigen lassen – und weiss so jederzeit, wie weit man fliegen kann, bevor die Verbindung abbricht.

Ein OSD ist schon deshalb unverzichtbar, weil es anzeigt, wie viel mAh man bereits verflogen hat. So weiss man immer, wann es Zeit zum Landen ist, egal, ob man nun gerade einen 450mAh, 850mAh oder sonstigen Lipo nutzt. Man muss nicht mehr stur nach Timer fliegen, da man ja jederzeit sieht, wie viel Kapazität noch im Akku steckt. Einmal OSD, immer OSD!

Kurz: der Leader 120 bringt eigentlich alle Voraussetzungen eines perfekten Mini Racers mit: wenig Gewicht, grosse Propeller, starke Motoren, läuft mit 2S und 3S (sogar 4S sind angegeben, aber das hat sich bisher noch niemand wirklich getraut. ), hat ein OSD, kommt mit Piper und ein LED Strip lässt sich einfach anbauen.

Eine Runcam Micro Swift (die derzeit beste Wahl, was FPV Kameras auf Mini Racern angeht) lässt sich ebenfalls einfach einbauen! Ein Flitzer also, der rundum zufriefen macht. Doch wie fliegt er sich?

Flugeigenschaften

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Schon beim ersten Flug mit einem 2S 850mAh Lipo fällt auf: das Ding hat Power. Tatsächlich fliegt der Leader sich so wendig und flott, das man unwillkürlich ein Grinsen im Gesicht hat. Racerpiloten kennen dieses Phänomen: es stellt sich nur ein, wenn ein Racer abgeht, wie der Teufel. Und das tut der Leader 120.

Das „Locked-In“ Gefühl ist hier perfekt – der Leader fliegt sich super präzise, man hat fast das Gefühl, er wäre schwerelos. Zum KingKong 90GT, der sich ebenso genial fliegt, hat der Leader aber einen entscheidenden Vorteil: er hat Power! Musste man beim 90GT nach einem Sturzflug noch rechtzeitig daran denken, wieder Gas zu geben, damit man ihn nicht in den Boden rammt, merkt man beim Leader 120, das man hier viel entspannter an die Sache gehen kann, da er einfach genug Power-Reserve hat, um sich erst im letzten Augenblick aus einem Dive abzufangen. Der Leader packt das Locker. Und das schon mit 2S!

Mit 3S aber setzt der Leader noch mal einen drauf und wird zur Rakete! 4S wären gemäss Spezifikation sogar auch noch drin, aber das wohl nur auf dem Papier. Bei der Wahl der Akkus sollte man keine Lipos nehmen, die mehr als 50-60g auf die Waage bringen, ansonsten leidet das Fluggefühl und der Leader steuert sich nicht mehr so wendig. Mit leichten 2S 450-800mAh oder 3S bis 500mAh geht er jedoch höllisch ab!

Auch prima: der Leader lässt sich problemlos auf die derzeit aktuellste Betaflight Version flashen (3.2.1), so das man das neue „Dynamischer Filter“ Feature nutzen kann – genau das haben wir getan. Das Setup ist wie dafür gemacht – die Motoren werden nicht warm und der Leader 120 fliegt sich mit dynamischem Filter NOCH besser, als vorher schon. Wir konnte bei unseren Flügen keinerlei Prowash erzeugen, so sehr wir uns auch bemüht haben. Wow.

Leichte Schatten

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Der Leader 120 scheint also alles perfekt zu machen. Ein Musterschüler? Eigentlich schon… aber einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es, und das ist leider mal wieder ein alter Bekannter: die verbaute Kamera. Die ist leider nur mittelprächtig, sowohl was Bildqualität, als auch Lichtempfindlichkeit angeht. Unter kalifornischer Sonne mag das kaum auffallen, wer aber in nördlicheren Gefilden oder unter bewölktem Himmel fliegt, wird, wie üblich, mit einem recht farb- und kontrastarmen Bild belohnt. In der Dämmerung fliegen geht mit der original Kamera gar nicht. Man fliegt dann wortwörtlich in ein schwarzes Loch.

Auch der mit 25mW recht schwache Videosender ist nicht das Gelbe vom Ei. Nicht wegen der geringen Sendestärke (25mW reichen im Alltag schon mal aus), sondern wegen der bescheidenen Empfangsqualität. Der Videosender sitzt huckepack auf der Kamera. Eigentlich eine elegante Lösung. Allerdings mit drei deutlichen Nachteilen: weil der Sender gleich hinter der Kamera sitzt, lässt diese sich nur begrenzt nach oben kippen, dann stösst der Sender schon am Flight Controller an. Und die Antenne des Videosender verschwindet zwischen den Seitenteilen des Karbonrahmens – was die Sendeleistung enorm verschlechtert. Wir hatten mit der original Cam / Sender Kombo schon auf freiem Feld und unter 50 Metern deutliche Aussetzer. Das nervt.

Dritter Nachteil der Huckepack-Kombo: will man nur die Kamera wechseln, muss der Sender gleich mit gewechselt werden (und andersrum). Beide scheinen zwar nur zusammengesteckt und nicht verlötet zu sein, aber mit derart kleinen Lötpunkten will man wirklich nicht rummurksen. Also entweder beides wechseln oder bei der original Cam und dem original Sender bleiben.

Glücklicherweise gibt es Abhilfe und mit wenigen Handgriffen lässt sich der Leader 120 sowohl mit einer Runcam Micro Swift, als auch einem 200mW VTX03 Sender ausstatten, so das man wirklich ein perfektes Bild mit guter Reichweite hat.

Wie das geht – und welche Mods man beim Leader sonst noch vornehmen kann – zeigen wir auf der nächsten Seite.

Fazit

Endlich wieder mal ein Mini, bei dem (fast) alles passt – sowohl von der Ausstattung, als auch den Flugeigenschaften. Und die wenigen Dinge, die es zu bemängeln gibt (Kamera und Videosender), lassen sich mit wenig Aufwand ausmerzen.

Den Leader 120 gibt es momentan in der neuen und verbesserten 20A-Version für knapp über 100 EUR bei Banggood. Bei diesem Hammerpreis muss man keine Sekunde lang überlegen. Wer immer noch (oder schon wieder) nach einem wirklich tollen Mini Flitzer sucht, der Modding-Potential und geniale Flugeigenschaften mitbringt und sich sowohl mit 2S und 3S (theoretisch sogar 4S!) fliegen lässt, sollte den Leader 120 unbedingt in seine Flotte aufnehmen.

Der Leader fliegt sich genauso präzise und wendig wie der KingKong 90GT – ist diesem aber in vielen Punkten überlegen. Er bringt durch grössere Propeller deutlich mehr Power mit, fliegt sich prima mit 2S und 3S, hat ein OSD und hat Platz für eine Runcam Micro und einen stärkeren Videosender – also deutlich mehr Moddingpotential, als der 90GT. Ist der Leader also der lange ersehnte Kult-Nachfolger des 90GT und der neue König unter den Mini Racern?

Eindeutig ja!

Auf der nächsten Seite: Leader 120 Mods – Runcam Micro Swift und 200mW Sender einbauen.


Full Speed Leader 120 Mods


Inhalt:
Seite 1: Review
Seite 2: Modding
Seite 3: Betaflight
Seite 4: Akkuvergleich
Seite 5: Videos

Leader 120 & Zubehör:
Leader 120 Mini FPV Racer
VTX03 25 / 50 / 200mW Mini Videosender
Runcam Micro Swift 2
Mini LED Strip
FrSky XM+ SBUS Empfänger 16 Channel
Kingkong 2840 2.8X4 3-Blade Propeller
Gemfan 3025 2-Blade Propeller

XM+ Receiver, Runcam Micro Swift und VTX03 einbauen

Das Anbringen einer alternativen Cam, eines stärkeren Videosenders und evtl. eines LED Strips ist recht simpel. Alle Lötstellen sind nach Abschrauben der beiden Seitenteile sehr gut zu erreichen. Das Board (ein „Mini Omnibus F3“) besitzt ein sehr übersichtliches Design:

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Die Verkabelung von Videosender (VTX03), Runcam Micro und LED Strip sieht demnach wie folgt aus:

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➡️  Tipp für ein besseres Videobild:

Wer genau guckt, erkennt auf obigem Bild, daß der GND Pin der Cam nicht nur mit dem GND Pin des Videosenders verbunden ist, sondern zusätzlich auch mit dem OSD GND auf dem Flight Controller. Die Cam ist also „double grounded“, sowohl mit dem VTX, als auch mit dem OSD. Warum das? Wird die Cam nur mit dem GND des VTX verbunden, kann es sein, daß Streifen oder Rauschen im Videobild zu sehen sind. Auch ein Ghosting-Effekt des OSD wird oft beobachtet. Deshalb empfielt es sich immer, die Cam zu „double grounden“, also sowohl mit dem GND des VTX, als auch mit dem OSD GND zu verbinden. Ein netter kleiner Trick, der leider recht unbekannt ist, was dafür sorgt, das viele Piloten mit einem deutlich schlechteren Videobild fliegen und dies dann dem „bösen“ Videosender zuschieben oder sich unnötigerweise Low ESR Caps in den Quad löten.

Um auf einem so kleinen Racer einen Receiver, Kamera und Videosender zu verbauen, hilft es, wenn man ein geübter Tetrisspieler ist. Aber keine Sorge – es ist ausreichend Platz vorhanden, mann muss nur wissen, wie man alles verbaut. Da Bilder mehr als Worte sagen, genügt eigentlich schon ein Blick auf folgendes Foto:

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Runcam Micro Swift
Um die Runcam Micro Swift unterzubringen, gibt es beim Leader einen einfachen, aber genialen Trick: man schraubt einfach eine der Seitenplatten weg und steckt die Runcam zwischen beide Seitenplatten. Die Seitenplatte wieder festschrauben, fertig! Die Runcam Micro klemmt dann bombenfest und gut gesichert zwischen den beiden Seitenplatten (siehe Foto). Sie muss dabei nicht mal verschraubt werden und man kann auch den Winkel seinen Bedürfnissen anpassen, wenn man eines der Seitenteile kurz lockert, den Kamerawinkel verstellt und das Seitenteil wieder festschraubt.

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VTX03 Videosender
Der VTX03 Videosender kommt oben auf den Flight Controller (siehe Foto) – und zwar so, das die Antenne nach rechts guckt. So kommt man auch jederzeit an den Kanalschalter des Videosenders. Den Videosender einfach mit einem Klecks Heisskleber auf dem Flight Controller befestigen. Achtung: an der Rückseite des VTX03 sind einige Bausteine verlötet, die sich lösen können, wenn man den Sender später wieder abziehen möchte. Den Sender also am besten VOR dem Verkleben mit einem Stück transparentem Schrumpfschlauch schützen!

Sitzt der Videosender auf dem FC, wird die Antenne einfach nach hinten geklappt. Damit sie aber nach oben zeigt, klebt man mit einem Klecks Heisskleber ein Stück Kabelbinder auf den Videosender (deshalb ist es gut, das wir ihn mit einem Schrumpfschlauch umhüllt haben), biegt die Antenne des Videosenders nach oben und schiebt den Kabelbinder in die Antenne, so das sie nun immer nach oben zeigt.

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Bild: der in einen transparenten Schrumpfschlauch verpackte Videosender sitzt auf dem Flight Controller. Auf diesen wird (ebenfalls in den Schrumpfschlauch hinein) der Buzzer angeklebt. Die Antenne des VTX03 zeigt nach aussen (durch das Seitenteil des Frames hindurch) und wird mit einem Kabelbinderstück nach oben gehalten.

Buzzer
Der Buzzer des Leader passt genau auf den Videosender und wird mit einem Klecks Heisskleber oder einem Klebepad darauf festgeklebt. Macht das bitte, BEVOR ihr den Videosender in einen Schrumpfschlauch steckt und diesen auf den Flight Controller klebt. Der Beeper sitzt dann also auf dem Videosender und ebenfalls unter dem transparenten Schrumpfschlauch, mit dem wir den Videosener versehen haben. Damit man ihn dann aber noch piepen hört, kommt noch ein kleines Loch in den Schrumpfschlauch, genau dort, wo das Loch vom Pieper sitzt, und schon hört man ihn wieder brüllen. Das Loch ist auf dem Bild deutlich zu sehen.

Receiver
Der Receiver passt, sofern er die Grösse eines FrSky XM+ hat, noch locker zwischen die Runcam und den Flight Controller, unten am Boden. Dort mit einem Klecks Heisskleber fixieren. Fertig. Für die beiden Antennen des Receivers gibt es auch einen genialen Trick: man wickelt jeweils einen Kabelbinder um die Seitenteile des Leader. Die sollten nach oben gucken. An diesen kann man dann (z.B. mit Klebeband) die Antennen befestigen. Einfach und genial.

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Anstelle von Kabelbindern zum Halten der Antennen kann auch ein spezieller 3D-Druck Antennenhalter für den Leader 120 genutzt werden, den es bei Thingiverse zum Download gibt.

LED Strip
Auch ein LED Strip (z.B. der XQ95 LED Strip, den es günstig bei Banggood gibt) ist schnell verbaut: die dazugehörigen drei Lötpunkte sitzen praktischerweise hinten auf dem Board. Hier einfach den LED Strip anlöten und diesen mit Heisskleber hinten am Rahmen befestigen:

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Achtung: 5V BEC benutzen

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Manche LED Strips verbrauchen relativ viel Strom. Das Flight Controller Board des Leader kann dadurch an seine Grenzen kommen – vor allem, wenn er mit einem 3S Lipo betrieben wird. Kann der 5V Konverter auf dem Board nicht mehr genug Spannung für alle angeschlossenen Komponenten (Kamera, Videosender, LED Strip, Receiver) liefern, kann es sein daß sich das Quad bei Vollgas zur Seite legt und fröhlich vom Himmel fällt.

Deshalb sollten LED Strips am besten immer über einen 5V BEC betrieben werden (z.B. dieser hier oder dieser hier).

Die „In“ Pins des BEC werden einfach direkt an die Lipokontakte angelötet. Die „Out“ Pins des BEC stellen dann 5V bereit und können mit bis zu 2 oder 3 Ampere belastet werden, was für LEDs allemal ausreicht und das FC Board entlastet. Es genügt, das GND und 5V Kabel des LED Strips an den „Out“ Pins des BEC anzulöten. Das Signalkabel des Strips bleibt nach wie vor direkt am Board des Leader angeschlossen. Wenn man nur mit 2S fliegt, ist das nicht unbedingt nötig, entlastet aber wie gesagt, das FC Board und ist somit grundsätzlich bei jedem Mini Quad ratsam.

Auf der nächsten Seite: Einstellungen in Betaflight


Full Speed Leader 120 PIDs


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Seite 2: Modding
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Leader 120 & Zubehör:
Leader 120 Mini FPV Racer
VTX03 25 / 50 / 200mW Mini Videosender
Runcam Micro Swift 2
Mini LED Strip
FrSky XM+ SBUS Empfänger 16 Channel
Kingkong 2840 2.8X4 3-Blade Propeller
Gemfan 3025 2-Blade Propeller

Einstellungen in Betaflight

Der Leader 120 kommt mit einer älteren Betaflight Version, es lässt sich aber problemlos die neueste Version – derzeit die Firmware OMNIBUS (OMNI) 3.2.1 – flashen. Vor dem Aufspielen einer neuen Version sollte man aber im CLI des Betaflight Configurators mittels „dump“ ein Backup der Originaleinstellungen vornehmen. Sicher ist sicher.

Nach dem Flashen der Firmware zuerst einmal den richtigen Receiver-Port freischalten. In diesem Fall UART3:

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Als Protokoll für die Regler sollte man DSHOT600 wählen und die Gyro Update- und PID Loop Frequency auf 8 / 2 setzen. 8 / 4 würde auch noch gehen, aber auf Kosten einer erhöhten CPU Last. Da wir aber dynamische Filter nutzen wollen und diese auf einem F3 Board recht viel CPU-Power brauchen, wollen wir die CPU-Auslastung so gering wie möglich halten.

Deshalb deaktivieren wir am besten alle Features, die wir nicht wirklich brauchen, vor allem das Barometer. Der auf dem F3 verbaute Höhenmesser ist nicht wirklich genau und bei einem Racer eigentlich auch unnütz. Also deaktivieren.

Wer nur im Acro Mode fliegt, kann auch den Accelerator deaktivieren. Dann kann aber nicht mehr im stabilisierten Modus geflogen werden. Die Prozessorlast (ganz unten in Betaflight zu sehen) sollte im Ruhezustand nicht 20-30% überschreiten. Dann ist noch genug Power für den dynamischen Filter vorhanden. Bei einem F4 Board müssten man sich hier kaum Gedanken machen, bei einem F3 aber ist die Rechenkapazität dagegen noch etwas begrenzter.

Wichtig: auf der „Einstellungen“ Seite muss das Feature „Dynamischer Filter“ aktiviert sein, denn genau den wollen wir ja auch nutzen! Also dieses Feature unbedingt aktivieren.

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Mit den Standard PIDs von Betaflight 3.2 fliegt der Leader 120 sich vorzüglich, also können wir diese erst mal so lassen. Da ich persönlich gerne mit flotten und knackigen Rates fliege, habe ich diese meinen Bedürfnissen angepasst. Das ist aber Geschmacksache:

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Nun zu den Einstellungen des dynamischen Filters, den wir auf der „Einstellungen“ Seite ja aktiviert haben. Die finden sich auf der selben Seite wie die PIDs unter dem Reiter „Filter Settings“. Dort nehmen wir folgende Einstellungen vor:

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Diese Einstellungen sind noch relativ moderat, aber bereits mit diesen zeigt der Leader 120 keinerlei Propwash mehr bei plötzlichen Richtungswechseln oder hektischen Manövern. Wer noch etwas weiter optimieren möchte, kann „Gyro Notch 1“ und „Gyro Notch 2“ auf 0 setzen. Dann aber beim ersten Flug unbedingt die Motortemperatur prüfen! Also erst einmal einige Sekunden schweben, landen, Motoren prüfen. Sind diese kalt oder nur lauwarm, eine Minute hin- und her fliegen. Landen, nocheinmal prüfen. Sind die Motoren immer noch kühl, ist alles in Ordnung.

Unbedingt beachten: bei falsch eingestellten Filtern können die Motoren sehr schnell überhitzen und sogar durchschmoren. Also erst prüfen, ob diese im Betrieb warm werden!

Auf der nächsten Seite: Mit welchem Akku fliegt der Leader 120 am besten?


Full Speed Leader 120 Akkuvergleich


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Leader 120 Akkuvergleich

Welches Akkugewicht ist für den Leader 120 ideal? Wir haben die gängigsten 2S und 3S Lipos getestet, um das ideale Akkugewicht für den Leader 120 zu finden, das eine möglichst lange Flugdauer, aber auch noch ein möglichst agiles Fluggefühl ermöglicht.

Natürlich hängt die Flugzeit stark vom persönlichen Flugstil ab. Im unseren Test sind wir recht flott und mit deutlichem Gebrauch des Gasknüppels geflogen. In jedem Flug und mit jedem Akku haben wir viele Loops, Flips und Punches vollführt. Die von uns erhaltenen Flugzeiten können also deutlich verlängert werden, wenn man gemächlich und entspannt fliegt. Wenn man nicht zu viel Vollgas gibt, kann man auf jedes Ergebnis in folgender Tabelle locker 1-2 Minuten an die Flugzeiten dranhängen.

Leader 120 Akkuvergleich
Akku:C-Rate:Gewicht:Flugzeit:Fluggefühl:
2S Tattu 450mAh75C29g3:00federleicht
2S Tattu 650mAh74C38g4:00sehr wendig
2S Tattu 800mAh45C43g5:20wendig
2S Nano Tech 850mAh25C49g5:40wendig
 
3S Tattu 450mAh75C43g3:40federleicht
3S Tattu 650mAh75C54g4:30sehr wendig
3S Tattu 850mAh75C86g4:30Gewicht spürbar
3S Floureon 1000mAh20C83g4:30Gewicht spürbar

Fazit

2S Akkus für den Leader 120 sollten möglichst nicht über 50g wiegen. Je mehr Kapazität (mAh) man unter diesem Gewicht bekommt, desto besser. Weniger Einfluss hat nach unserem Test die Entladungsrate (C-Rate) auf das Flugverhalten des Leaders.

3S Akkus dürfen etwas mehr Gewicht mitbringen, da sie ja auch (durch die höhere Voltzahl) mehr Motorleistung ermöglichen. Dennoch ist unserem Test bei ca. 55g die Grenze erreicht, wo man beim Steuern dann das zusätzliche Gewicht spürt und die Agilität abnimmt. Alles darunter fliegt sich toll. Der ideale 3S Akku für den Leader bringt also maximal 55g auf die Waage, aber dafür möglichst viel mAh mit, um eine gute Flugzeit zu ermöglichen.

Übrigens gibt es auch ein zu leicht. Beim Fliegen des 2S 450mAh Akkus (nur 29g) war der Leader so leicht, das er sich förmlich von allein in die Luft saugte und gar nicht mehr runterkommen wollte. Das macht einige Manöver dann recht schwierig, da man durchaus das Eigengewicht des Racers nutzt, wenn man schnell an Flughöhe verlieren möchte. Mit einem zu leichten Akku geht das schwer – man hat förmlich das Gefühl in der Luft zu stehen.

Die idealen Kandidaten sind also:

Bester 2S Akku

Hier kann man zum Tattu 2S 800mAh greifen, der schön leicht ist und eine akzeptable Flugdauer ermöglicht. Wer nur die Hälfte ausgeben möchte, dafür sogar 50 mAh mehr Kapazität, aber auch ein paar Gramm mehr Gewicht bekommt, kann auch zum HobbyKing Nano-Tech 2S 850mAh greifen. Die bieten zwar „nur“ 25C, vom Fluggefhühl her gibt es aber keinen weltbewegenden Unterschied zwischen dem Nano-Tech 850er und dem Tattu 800er. Beide sind klasse 2S Lipos für den Leader. Mit einem Nano-Tech 850er haben wir mit dem Leader sogar einen Flugzeit-Rekord von über 8 Minuten aufgestellt! Allerdings geht das nur, wenn man sehr entspannt und ohne Vollgas fliegt. Dann zeigt sich, das man aus 850mAh mit dem Leader doch recht viel rausholen kann.

Bester 3S Akku

Unter den getesten 3S Akkus ist der Tattu 3S 650mAh die beste Wahl. Er ist leicht genug, um sich schön agil und wendig zu fliegen, bietet aber auch genug Kapazität für mindestens 4.5 Minuten Flugzeit. Bei entspanntem Flug auch 1-2 Minuten mehr.

Der 850er Tattu liefert leider kein gutes Ergebnis, da er mit XT60 Stecker und recht dicken Kabeln kommt und daher einfach zu viel Gewicht auf die Waage bringt. Tatsächlich erhöhte sich im Test die Flugzeit kaum oder gar nicht mehr bei Akkus über 55g Gewicht. Hier frisst das Gewicht dann die zusätzliche Kapazität auf.

Die beiden besten 2S Lipos kommen jeweils mit JST-Stecker. Wer also nur 2S mit dem Leader fliegt, braucht den Akkustecker nicht zu wechseln, da der Leader ja bereits mit einem JST Stecker ausgestattet ist. Der 3S Tattu kommt aber schon mit XT30 Stecker. Wer also gerne 3S fliegen möchte, muss entwecker den Stecker am Leader gegen einen XT30 tauschen oder sich einen Adapter basteln.

Wer eher gemütlich fliegt und auf längere Flugzeiten aus ist, sollte zu 2S 800mAh Lipos greifen, wie z.B. die Nano-Tech von HobbyKing. Mit den 3S 650mAh fliegt sich der Leader 120 richtig wild und lässt sich ordentlich punchen. Leistung, Punch und Flugeigenschaften beeindrucken hier sehr, allerdings mit kürzerer Flugzeit im Vergleich zum 2S 800mAh.

Auf der nächsten Seite: Videos zum Leader 120


Full Speed Leader 120 Videos


Inhalt:
Seite 1: Review
Seite 2: Modding
Seite 3: Betaflight
Seite 4: Akkuvergleich
Seite 5: Videos

Leader 120 & Zubehör:
Leader 120 Mini FPV Racer
VTX03 25 / 50 / 200mW Mini Videosender
Runcam Micro Swift 2
Mini LED Strip
FrSky XM+ SBUS Empfänger 16 Channel
Kingkong 2840 2.8X4 3-Blade Propeller
Gemfan 3025 2-Blade Propeller

Leader 120 Videos

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Neueste Kommentare

  1. Hey – great review and write-up. Great for noobs like me! I am struggling to find the Nano-tech 2S 850mAh batteries that weigh 49g though… the ones on the Hobbyking site are listed as 95g. Did they used to make a lower C rated version that was lighter?

  2. Mike-vom-Mars

    Paul, see here: http://bit.ly/2sR2epi – 95g is the brutto weight. Netto weight is 49g (just the lipo with the cable), it's written in the description below there.

  3. Doh! I was ordering the battery list by weight:)

    Thanks, I'll get a few of those ordered

  4. Will these settings work for a Frsky R-XSR receiver? I can't seem to get my TAranis talking to my receiver.

    Thanks

  5. Mike-vom-Mars

    I am using FrSky XM+ with all my micro quads since it is tiny and has full range, plus RSSI. That's all you need while flying with goggles. So I don't know about R-XSR, I'm sorry. There could be several issues: make sure you activated the correct UART in Betaflight and plugged the receiver to the correct pins on the FC. Protocol in Betaflight should be set to SBUS, too. That's the main things to do.

  6. Thanks for that excellent Review!

    Are the props suggestion for 2S -3Blade 2840 and for 3S 3025? …besides the originals draw to much amps and seem not available.
    Are there further alternatives?

  7. Mike-vom-Mars

    I am using the original props (with 2S and 3S) and they do very well so far. Motors don't get hot (not even warm) with them. However, some Leader owners complain about blackouts or reboots that may happen if the FC board cannot provide enough power for the VTX, RX, LED etc. This seems to be the case if a 200mW VTX is used (which draws more power than the FC's cheap 5V converter can handle). If this is the case, I'd just install a little 5V BEC (Matek, f.e.) that is directly plugged to the battery and powers the VTX, RX and LED. That should provide more stable 5V than the built in converter of the FC board.

  8. Looking to buy the Flightcontroller that came with the leader 120
    fired mind but everything is ok so need the FC .Anyone know were I can get and what is the Flightcontroller I need to purchase
    Thanks a lot
    Love this write up

  9. Mike-vom-Mars

    Generally you should be able to use any F3 / F4 board that fits the frame's screw holes (20x20mm mounting hole distance), so you could chose one that fits your taste. Or even upgrade to a F4.

    This one looks very similar though: http://bit.ly/2GlyLdF

    Or drop an email to Full Speed and ask them about spare parts.

  10. Thanks for the reply
    I am new at this, the one thing I am confuse with is how to power the FC how do you know were 12v is
    Thanks

  11. Mike-vom-Mars

    @David – I am not sure what you mean with 12V, so here's a general guide:

    Most FC's have a VBAT pin. The VBAT pin is used to power the FC directly from the battery (2S-3S for example, depending on the FC's specs). To power a FC, just connect it's VBAT and VBAT GND directly to the battery contacts -or- to the VBAT / VBAT GND pins of the PCB board.

    Some FC's cannot handle full VBAT power. They are powered by 5V only. Then you have to use a power board that provides a 5V output for the FC. The Leader FC (and many other F3 FC's) should be able to handle full VBAT, however. "VBAT" always means full battery power as it comes from the Lipo.

    Once the FC is powered, it reduces the full VBAT voltage to 5V (using an on-board module, called LDO) and sends the reduced 5V to all the 5V pins found on the FC board. All these 5V pins on the FC are called the "5V rail". These 5V pins on the FC can then be used to power the camera, VTX or an LED strip. You should keep the number of devices connected to the FC's 5V rail to a minimum, otherwise the FC might get too hot or won't be able to provide enough Ampere for all that devices.

    So if your camera or VTX can handle VBAT (full battery voltage), you should connect them to the battery directly to reduce the power load of the FC. Most cams (such as Runcam etc.) and VTX can handle full battery power nowadays.

  12. Hi, kannst du mir sagen wie das Update von Betaflight vonstatten geht? Muss man einen dieser USB Treiber installieren?

  13. Mike-vom-Mars

    @Martin: falls dein Kopter über USB nicht von Betaflight erkannt wird, gibt es zwei Tools, die dir den USB-Treiber installieren: das eine heisst "Zadig", das andere "ImpulseRC Driver Fixer" (Google-Suche). Damit sollte der USB Treiber dann installiert sein. Hier ein Video dazu: http://bit.ly/2EVifkl

    Das Update selbst geht dann über die Betaflight App. Diese App musst du im Chrome Browser installieren (Chrome starten, suche nach "Betaflight App" und diese installieren).

    Wie man dann in Betaflight updatet, zeigen viele Videos auf YouTube, z.B. hier: http://bit.ly/2nXrhFv

    Ist am Anfang recht viel zu lernen, ich weiss. Aber da muss man leider durch ?

  14. Hi Mike, danke für die schnelle Antwort! Der Driver Fixer hat mir weitergeholfen und BF auf den neuesten Stand gebracht!
    Lg

  15. Hi Mike. Toller Artikel, danke dafür. Leider bekomme ich die Kiste nicht mit meiner QX7 gebunden. Der FrSky Receiver XM+ mit EU/LBT Firmware sollte richtig verkabelt sein. Taranis steht auf D16 Modus. Wenn ich binde, leuchten die rote und grüne LED am Receiver. Nehme ich den Strom weg und wieder dran, leuchtet nur die rote und nicts tut sich :(
    Hast du ein paar Tips für mich?

  16. Mike-vom-Mars

    @Michael: bist du dir sicher, das die passende Firmware auf dem Empfänger installiert ist? Ich gehe immer so vor (allerdings mit der Devo 10, nicht der Taranis):

    1. Funke an
    2. Bind Button am Empfänger drücken, Akku anschliessen.
    3. Funke in den Bindemodus schalten
    4. Nach dem Binden Funke und Empfänger ausschalten
    5. Dann beide wieder einschalten, die sollten sich dann automatisch finden.

  17. Jo, ich tausche Punkt 2 und 3. Ansonsten mach ich das auch so. Hat auch bis jetzt immer geklappt. Nur bei meinem Leader nicht. Ich denke auch es ist ein Versions Problem. Ich muß mich mal in das Firmware flashen Thema einlesen.

  18. Kurze Rückmeldung nach dem flashen des XM+. Es lag tatsächlich an der falschen Firmware. Vielen Dank für deine Hilfe.

  19. Hallo Mike,

    Auf dem Wiring diagramm steht unten rechts 5v+, bei mir ist dort dort aber vbat angeschlossen. Ist das Diagramm falsch?

    Grüße Steffen

  20. Hi Mike,

    I bought the Leader 120 based on your review and I'm loving it. I'm using an FrSky R-XSR without any problems. However, I miss the FrSky telemetry and spoken battery alarm I have on my bigger quad. Do you know if the TX1 or TX2 pins on the FC can be used for Telemetry? I'd try it but I'm still quite new at this and have damaged enough electronics through ignorance to be worried about trying it without a good idea it might work.

    Thanks
    Peter

  21. Mike-vom-Mars

    @Peter: I don't use Taranis myself, so I can't help you with this. I am using the Devo10 and FrSky XM+ with all my micro quads. The XM+ receiver has RSSI, which can be displayed in the goggle's OSD, as well as the voltage and mah consumption, so (in my opinion) there is no need for Taranis telemetry anymore in the days of Betaflight OSD.

  22. Hello, friend! Is it possible to set up a beeper to search for a quadcopter? I tried to set up a betaflight nothing happens..((

  23. Why the Max Vel Deg/s of yaw is bigger, despite the rates of pitch, roll and yaw are equal?

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