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Review: Mobius Mini HD Action Cam

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Geschätzte Lesedauer: 5 Minuten

Multikopter werden zur Zeit immer kleiner und kompakter. Da wird nicht nur der Platz für eine HD Actioncam knapp, auch das Gewicht einer GoPro ist schon Overkill. Es muss also etwas kleines her, um ansehnliche Videos mit dem <150er Racer zu filmen. Mobius Fans dürfen sich freuen: genau für diesen Zweck gibt es nun die Mobius Mini!

 

Mobius Mini Action Cam

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Features auf einen Blick
Ultra leicht: nur 27 Gramm (inkl. Akku!)
Super-Kompakt (L: 5.4cm, B: 2.9cm, H: 1.4cm)
1080p/60 FPS
110 / 135 Grad FOV
Live Video Out (Kabel liegt bei)
Bildstabilisator (an- / abschaltbar)
Bewegungserkennung (an- / abschaltbar)
Webcam Funktion
Time Lapse & Interval-Fotos
1/4″ Stativgewinde
OSD in verschiedenen Sprachen
MicroSD bis 200GB
Umfangreiche Einstellungen bequem via Setup-Software
Nützliche Links
Mobius Mini (110 Grad Blickwinkel)
Mobius Mini (135 Grad Blickwinkel)
Mobius Setup Tool
Mobius Mini Manual (PDF)
3D Druck Halterungen für die Mobius Mini

Erster Eindruck

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Grössenvergleich

Der Name Mobius ist eigentlich jedem Hobbypiloten ein Begriff. Nicht umsonst zählt die inzwischen legendäre Mobius 1 zu den meistverkauftesten Action Cams. Die Mobius 2 hatte es da schon etwas schwerer, aufgrund starker Konkurrenz in diesem Bereich (RunCam etc.). Also legt Mobius noch einmal nach: mit der Mobius Mini.

Mit nur 27 Gramm Gewicht ist die Mobius Mini (erhältlich für mom. knapp über 60 EUR bei Banggood) die ideale Action Cam, um HD Aufnahmen mit dem Mini (oder sogar Micro-) Racer zu filmen – und das sogar in 1080p@60FPS. Durch die kompakte Grösse lässt sie sich auch dort noch unter- bzw. anbringen, wo für normale Action Cam’s längst kein Platz mehr ist.

Die Mini gibt es derzeit in zwei Varianten: mit 110 Grad und 135 Grad Weitwinkellinse. Ich habe mir letztere gegönnt, da ich sie auf meinen Racern nutze und ein ordentlicher Weitwinkel für Luft- und Landschaftsaufnahmen ideal ist. Wer damit lieber Personen bzw. auf dem Boden filmt, sollte eher die 110 Grad Variante nehmen. Die Linsten lassen sich aber auch später noch austauschen – nur sollte man dann nicht vergessen, im Setup Tool die entsprechende Linse („Narrow“ / „Wide“) anzugeben.

Die Mobius Mini schluckt MicroSD Karten (bevorzugt Class 10 oder höher) mit bis zu 200GB(!) Grösse. An der Aussenseite gibt es lediglich drei Buttons: einen Powerknopf, sowie einen für den Aufnahmemodus und einen Shutterbutton, um die Aufnahme zu starten und zu beenden. Der Button für den Aufnahmemodus wechselt bei Druck zwischen Videomodus 1, Videomodus 2 und Fotomodus. In welchem Format (Auflösung, FPS etc.) die Kamera in jedem dieser Modi aufnimmt, lässt sich in der Setup-Software festlegen.

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Unterseite

Wie von einer Mobius gewohnt, ist die Verarbeitung extrem stabil und hochwertig. Das Ding ist fast unkaputtbar. Wer sie auf dem Racer montiert, braucht sich höchstens Sorgen um die Befestigung zu machen, aber nicht darum, ob die Cam Abstürze überlebt. Selbst meine Mobius 1 hat Dinge mitgemacht, die sich kein Stundman trauen würde – und die Mini ist dank ihrer ultra kompakten Abmessung noch einmal stabiler.

Seltsam ist lediglich, das man ihr bei ihrer geringen Grösse keinen Micro USB Slot, sondern nur eine Mini USB Buchse verpasst hat. Ist zwar nicht weiter schlimm (passendes Kabel liegt bei), aber auch nicht logisch. Ein passendes USB Video Kabel liegt bereits bei. Mit diesem lässt sich die Cam an einen Videosender oder direkt an einen Monitor / Fernseher anschliessen.

Die Mobius Mini verfügt über vier kleine Schraubgewinde auf der Unterseite, an die sich ein kleiner 1/4″ Stativadapter anschrauben lässt, der ebenfalls bereits mitgeliefert wird.

Durch das unglaublich geringe Gewicht von 27 Gramm lässt sich die Mobius Mini, wie gesagt, auch auf sehr kleinen Koptern nutzen – dieser Vorteil wird aber natürlich durch einen kleinen Nachteil erkauft: durch die geringe Grösse des internen Akkus beträgt die Laufzeit im 1080p@60 Modus nur 30-40 Minuten. Man kann die Cam aber entweder direkt an den 5V Pin des Kopters stecken und so mit Strom versorgen, oder zwischen den Flügen eben immer wieder mal an eine USB Powerbank hängen, um sie aufzuladen. Ich denke, damit kann man leben – zumal auch grössere Cams hier nicht wirklich eine deutlich längere Laufzeit aufweisen.

Bildqualität

Wer Mobius kennt, weiss, das die Bildqualität schon immer top war und ist – und bei einem Preis von knapp 60 EUR muss man hier eigentlich gar nicht mehr gross überlegen. Dennoch muss man immer wieder darauf hinweisen, das sich bei der Mobius Cam (und zwar bei allen Versionen!) sämtliche Einstellungen wie Weissabgleich, Belichtung, Sättigung, Helligkeit und Kontrast im einfach zu bedienenden Setup-Programm nach Belieben einstellen lassen. Das alles lässt sich nach eigenem Gusto anpassen, man ist hier nicht, wie bei vielen anderen Action Cams, auf die Vorgaben des Herstellers angewiesen.

Mit der Mobius Mini wurden diese Einstellmöglichkeiten im Vergleich zur Mobius 1 sogar noch einmal um einige tolle Funktionen erweitert: so lässt sich nun die Videoqualität auf „Normal“, „Fine“, „Super Fine“ und sogar „Extreme Fine“ einstellen. Auch die Videoschärfe lässt sich in fünf Stufen von „Super Soft“ (eher weichgezeichnet) bis „Super Hard“ einstellen (sehr scharf).

Auf einer eigenen Seite in der Setup-Software lassen sich Belichtung, Weissabgleich und Sätting nach eigenem Belieben anpassen.

Tolles Feature auch: sowohl der Weissabgleich, als auch die Automatische Belichtung lassen sich „sperren“, so das die Kamera nicht mitten während einem Video die Belichtung verändert, wenn sie mal hellere, mal dunklere Bereiche vor der Linse hat. Ist die autom. Belichtung z.B. gesperrt, richtet man die Cam beim Anschalten auf ein Objekt oder eine Szene. Diese Einstellung wird dann übernommen und so lange beibehalten, bis man dies wieder manuell ändert.

Wie ihre Vorgänger verfügt auch die Mobius Mini über eine automatische Bewegungserkennung und lässt sich so z.B. auch als Überwachungskamera einsetzen. Auch eine elektronische Bildstabilisierung ist verfügbar. Allerdings sollte man digitale Stabilisierungen bei Action Cams generell nicht nutzen, da die Bildqualität darunter leidet (das Bild wird gezoomt, um Verwackelungen auszugleichen). Falls nötig, nimmt man dazu besser einen guten Video Editor (z.B. Sony Vegas) und ein professionelles Stabilisierungs-Plugin.

Wie gewohnt, lässt sich das Bild um 180 Grad drehen, so das man die Kamera auch „auf dem Kopf“ montieren kann.

Video und Fotos lassen sich sowohl als .MOV, als auch .MP4 aufnehmen, was im Grunde keinen Unterschied macht, das es sich bei beidem lediglich um die benutzten Containerformate handelt. Das Videoformat ist H.264 AVC High Profile, Audio wird im AAC Format aufgenommen.

Video- und Fotomodi:

ModusAuflösungen
Video1920 x 1440 (max. 30FPS)
 1920 x 1080 (max. 60 FPS)
 1280 x 720 (max. 120 FPS)
 848 x 840 (max. 240 FPS)
Foto2688 x 1512
 1600 x 1200
 1920 x 1080
 1280 x 960

Die Einstellungs-Software im Überblick

Mit dem Mobius Setup Tool lassen sich unglaublich viele Einstellungen der Kamera übersichtlich und schnell ändern. Die Software ist dabei in verschiedene Bildschirme aufgeteilt, hier ein Überblick:

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Allgemeine Einstellungen

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Bewegungserkennung

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Video-Einstellungen

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Foto-Einstellungen

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Farbeinstellungen

Nützliche Links
Mobius Mini (110 Grad Blickwinkel)
Mobius Mini (135 Grad Blickwinkel)
Mobius Setup Tool
Mobius Mini Manual (PDF)
3D Druck Halterungen für die Mobius Mini

Video

Folgendes Video wurde mit der Mobius Mini gefilmt, die ich dazu auf den Rodeo 110 Mini-Racer geschnallt habe. Da ich allerdings ein Bildstabilisierungs-Plugin benutzt habe, um die Kamerafahrt weicher erscheinen zu lassen, hat die Bildqualität merklich gelitten. Die unbearbeiteten Originalaufnahmen der Mobius Mini sind wirklich absolut knackig und scharf.


 
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