Gesellschaftskritik

Die Top 10 der menschlichen Dummheiten

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Menschen halten sich gerne für die Krönung der Schöpfung. Oft aber verhalten sie sich so dämlich und absurd, das man jedem Tier mehr Intelligenz zugestehen muss. Hier die Top 10 der grössten menschlichen Dummheiten dieses Planeten.

politisch inkorrekt mike vom mars blog „Halte dein Nest sauber“. „Töte dich nicht selbst“. „Wo es keine Nahrung gibt, da lasse dich nicht nieder“. „Suche dir einen Fortpflanzungspartner mit gesunden Genen“. Die Natur weiss all das und hat dafür gesorgt, das jedes Tier diese ungeschriebenen Gesetze fest in seinem Erbgut verankert hat und sich auch dementsprechend verhält. Beim Menschen hingegen… nun, hier scheint irgendetwas katastrophal schief gelaufen zu sein.

Hier die Top 10 menschlicher Dummheit:

10 Inka: Die besten Gene für die Götter

Allein schon der Glaube an Götter, die Menschenopfer fordern, ist dämlich genug – vor allem in Zeiten, in denen das Leben eh schon karg und menschliche Resourcen knapp sind. Das südamerikanische Volk der Inka aber setze dieser Dummheit zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert die Krone auf.

Die Inka wiesen einen hohen Organisationsgrad auf. Das aber „organisiert“ nicht mit „zivilisiert“ gleichzusetzen ist, zeigte deren Angewohnheit, den Göttern gerne mal Menschen zu opfern, vorzugsweise Kinder. Für das Opferritual Capacocha wurden bei den Inkas die schönsten Mädchen und Jungen des Landes ausgewählt. Dabei mussten sie natürlich „rein“, also jungfräulich sein. Monatelang wurden sie akribisch vorbereitet. Nein, nicht auf das Leben – sondern auf den Tod. Dazu machte man sie mit Alkohol und Koka gefügig.

Ein Volk, das sich selbst tötet, um seinen erfundenen Göttern zu gefallen – das allein ist schon dämlich genug. Das die Inka für diese Zwecke aber nur die schönsten und gesündesten Kinder wählten, hatte eine unangenehme, aber logische Begleiterscheinung: nämlich das das Volk dadurch, seiner besten Gene beraubt, immer kränker, degenerierter wurde. Merke: wer seine besten Gene noch vor der Fortpflanzung eliminiert – sprich: seine gesündesten Kinder ermordet – nimmt seinem Volk jede Chance auf genetische Vielfalt.

Es ist anzunehmen, das Eltern zu jener Zeit sich lieber ein hässliches oder krankes Kind wünschten -standen die Chancen doch nicht schlecht, das Kinder, die „zu schön“ oder „zu gesund“ waren, auf dem Opferaltar der Götter landeten. Vielleicht verhinderten kluge Eltern aber auch das Opfern ihrer Kinder, indem man sich eben eine hässliche Frau bzw. Mann als Fortpflanzungspartner suchte. Wir wissen es nicht. Aber sie sind schon selten dämlich, diese Menschen…

9 USA: Ein Land erschiesst sich selbst

300 Millionen Schusswaffen. Täglich sterben statistisch sieben Kinder und Jugendliche durch Schussverletzungen. Ein zweijähriger erschiesst während einer Autofahrt versehentlich seine Mutter, weil eine Schusswaffe auf dem Rücksitz herumliegt. Ein sechsjähriges Kind findet eine Waffe und erschiesst sich versehentlich selbst. Fast schon täglich erschiessen Polizisten farbige, weil sie sie für bewaffnet halten und die farbigen erschiessen sich gerne bevorzugt gegenseitig, weil sie bewaffnet sind.

Nein, die Rede ist hier nicht von einem Kriegsgebiet oder einem Dritte-Welt-Land, sondern von einem der „zivilisiertesten“ Ländern der Welt: den USA.

In kaum einem anderen Land – afrikanische Bananenrepubliken einmal ausgenommen – ist die Liebe zur Schusswaffe so ausgeprägt wie in den Vereinigten Staaten. Es gehört zur brutalen Realität, dass viele Menschen in ärmeren Vierteln glauben, dass es ohne Waffe unsicherer ist als mit Waffe. Die Folge: man erschiesst sich gegenseitig. Die meisten Taten geschehen dabei im Affekt. Wer psychisch bereits labil ist, unter grossem Stress steht, sich bedroht fühlt oder von Eifersucht geplagt ist, dem sollte man das Töten lieber nicht zu einfach machen. Ist es aber, wenn in jeder Schublade, jedem Schrank, jeder Handtasche und jedem Hosenbund eine Schusswaffe zu finden ist.

Okay, Lektion gelernt, könnte man nun meinen. Schusswaffen machen das Leben also nicht sicherer, sondern nur das Töten einfacher. Also weg damit. Aber das Gegenteil ist der Fall: um der Bedrohung durch Schusswaffen zu kontern, machen US-Amerikaner das einzig richtige: sie rüsten noch weiter auf. Der Verkauf von Schusswaffen steigt in den USA kontinuierlich an, die Mordrate und die dadurch verursachte Paranoia ebenfalls. Und dadurch wiederum der Verkauf von Schusswaffen.

Ein Land erschiesst sich selbst. Ein Paradebeispiel menschlicher Intelligenz.

8 Messies: Leben in den eigenen Fäkalien

So gut wie jedes Tier auf diesem Planeten hält instinktiv sein eigenes Nest sauber. Logisch, denn wer ins eigene Nest scheisst, sorgt für die Verbreitung von Krankheiten und dezimiert sich schliesslich selbst. Wie dumm, das der Mensch eben ein Mensch ist und kein Tier. So gelingt ihm, was kein Tier jemals tun würde: im eigenen Dreck zu hausen.

Der Begriff Messie-Syndrom bezeichnet schwerwiegende Defizite in der Fähigkeit, die eigene Wohnung ordentlich zu halten und die Alltagsaufgaben zu organisieren; es können ernsthafte seelische Störungen vorliegen. Umgangssprachlich werden Personen mit diesem Syndrom kurz Messies genannt. Messies sind nicht nur unfähig, sich von Dingen zu trennen, die sie im Alltag nicht brauchen. Die forgeschrittene Stufe dieser mentalen Krankheit gipfelt darin, das diese Menschen buchstäblich im eigenen Dreck hausen: Kot, Urin, Ungeziefer, Küchenabfälle.

Würde man ein solches Verhalten bei einer Tierart beobachten, könnte man meinen, die Natur hätte das Aussterben dieser Spezies beschlossen. Und tatsächlich: unter keiner Säugetierart sind mentale Krankheiten so weit verbreitet, wie beim Menschen. Die einzigen Tiere, bei denen man bislang derart ausgeprägte mentale Krankheiten beobachten konnte, sind solche, die vom Menschen in Gefangenschaft gehalten werden und jene, bei denen der Mensch durch Zucht massiv in die natürliche Evolution eingreift (wie z.B. Hunde).

Irgendetwas scheint also schief gelaufen zu sein in der Evolution des Menschen.

7 Selektive Abtreibung: Wenn Länder sich selbst kastrieren

In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern werden Frauen und Mädchen vernachlässigt, schlecht ernährt, mangelhaft versorgt und dürfen nicht zur Schule gehen. China und Indien haben sich obendrein durch die Praxis selektiver Abtreibung weiblicher Föten einen Namen gemacht. Die Bevölkerung wächst, aber das Wachstum ist nicht natürlich. In Asien werden viel mehr Jungen als Mädchen geboren. Heute schon fehlen dem Kontinent mehr als 160 Millionen Frauen, was dazu führt, das Männer keine Heiratspartner mehr finden.

Früher gab man kulturellen Traditionen die Schuld an dieser Entwicklung, heute weiss man: es sind ökonomische Gründe. Die Tatsache, dass es selektive Abtreibungen und Kindesmorde gibt, wird inzwischen auch von indischen und chinesischen Forschern bestätigt.

Im Jahr 2020 sollen allein in China 30 bis 40 Millionen Frauen im Alter zwischen 10 und 29 Jahren fehlen. In Indien sind viele Millionen ungeborene Mädchen durch selektive Abtreibung getötet worden. Obwohl sich buddhistische und taoistische Traditionen gegen Kindestötung aussprechen, kommt es weiterhin zu Aussetzungen und Tötungen vor allem von Mädchen. Chinas „Ein-Kind-Politik“ und die Tatsache, dass die meisten Eltern Söhne als Stammhalter favorisieren, ist ein wesentlicher Grund für den Frauenüberschuss.

In Indien ist es die Furcht vieler Familien, dass sie sich durch die Mitgift, die bei der Hochzeit einer Tochter fällig wird, über die Maßen verschulden müssen. Mädchen sind obendrein von geringerem Wert, weil sie in die Familie des Mannes wechseln. Allein die Söhne sind es, denen die Aufgabe obliegt, die Eltern im Alter zu versorgen.

Ein Volk kastriert sich selbst. Pssst… nichts sagen. Gucken wir mal, wie lange es dauert, bis auch der Dümmste dort es selbst bemerkt.

6 Sexuelle Fixierung: Ein Pfund Hack bitte!

Bei keiner anderen Säugetierart sind mentale Störungen so verbreitet, wie beim Menschen. Der häufigste Grund dafür: sexuelle Fixierungen, im Volksmund auch „Fetisch“ genannt. Als sexueller Fetischismus wird in der Regel eine sexuelle Devianz verstanden, bei der ein meist unbelebter Gegenstand, der sogenannte Fetisch, als Stimulus der sexuellen Erregung und Befriedigung dient. Und keine Spezies ist dabei so erfinderisch, wie der Mensch.

Bei manchen Menschen ist diese Fixierung auf den Fetisch so ausgeprägt (und die Wahl des Fetisches derart dämlich), das dies sehr oft zum Tod führt. Beim sog. Choking würgt man sich selbst oder seinen Fortpflanzungspartner beinahe bis zum Eintreten der Ohnmacht. Selbstredend kommt es bei dieser überaus intelligenten Fortpflanzungstaktik relativ häufig zu Todesfällen. Auch Menschen, die ein Faible für Strom haben, wurden schon, angeschlossen an Drähten und Trafos, tod aber mit glücklichem Grinsen im Gesicht in ihrer Wohnung gefunden.

Der ganze Wahnsinn des Mensch-seins zeigt sich anscheinend in seinen sexuellen Ausschweifungen. Da gibt es Menschen, die mit einem Pfund Hackfleisch kopulieren, sich ein Ponykostüm anziehen, es nur in einem aufgeblasenen Schlauchboot im Wohnzimmer treiben können, sich als Plüschtiger verkleiden, Sex mit Vinyl-Schallplatten haben (kein Scherz), an gebrauchter Unterwäsche schnüffeln -oder sogar auf den Geruch von Schweissfüssen stehen (mitunter auch den eigenen).

Die sexuelle Fixierung auf einen Stimulus kann so stark und unkontrolliert sein, das Menschen (vor allem Männer) deshalb zu Mördern werden. Und selbst Mord an sich ist für nicht wenige Menschen der sexuelle Stimulus schlechthin. Eine Spezies, die sich selbst tötet und davon geil wird. Was die Natur sich dabei wohl gedacht hat?

Auf der nächsten Seite: Macht Armut geil? Weshalb wohnen Menschen in der Wüste? Und wie gefährlich ist es, wenn ganze Völker einem Massenwahn verfallen?

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