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(German) Wie viel RAM-Speicher braucht man für Browser-Spiele? | 2020

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Jeder, der sich auch nur im Entferntesten mit Computern auskennt, sollte wissen, was ein RAM-Speicher ist. Als RAM (Random Access Memory) wird der Arbeitsspeicher bezeichnet. Die, die sich damit überhaupt nicht auskennen, werden sich jetzt wohl fragen: Was ist überhaupt ein Arbeitsspeicher und wo liegen die Unterschiede zu dem normalen Speicherplatz auf der Festplatte?

Auf der Festplatte werden alle Daten gespeichert, die langfristig benötigt werden. Einige Dateien werden zur Funktionalität des Rechners benötigt, während weitere persönliche Daten sein können. Die Files können in einem normalen Speicher abgelegt werden und bleiben dort, bis sie wieder gelöscht werden. Der Arbeitsspeicher dient nicht zum Akkumulieren von Daten. Dort werden einige Files kurz abgelegt und verschwinden wieder, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Das entlastet den Hauptspeicher von Trash. Als Beispiel kann man eine Webseite nehmen. Man öffnet eine Homepage, um einfach nur zu stöbern. Es lohnt sich einfach nicht, alle Files der Seite auf dem Hauptspeicher abzuspeichern. Die Festplatte wäre einfach zu schnell voll. Die Seite wird einfach ganz schnell auf den Arbeitsspeicher geladen, damit sie auf dem Bildschirm angezeigt werden kann. Sobald man die Seite verlässt, werden die Daten (meistens sofort) einfach gelöscht oder überschrieben. Auf diese Weise erleichtert der Arbeitsspeicher viele Prozesse.

Da die Ansprüche sämtlicher Software nicht kleiner werden, stellt sich jedes Mal aufs Neue die Frage: Wie viel Arbeitsspeicher brauche ich denn eigentlich?

In diesem Beitrag versuchen wir uns mit der Antwort auf Browser-Games zu fokussieren. Das ist jedoch nicht so einfach möglich und wir werden ein wenig weiter ausholen müssen. Heute werden nicht ausschließlich Mini-Games, wie zum Beispiel Video-Slots auf der Seite spielautomaten-kostenlos-spielen.com, im Webbrowser gespielt. Es gibt durchaus anspruchsvolle Games, die online auf Servern laufen und ebenfalls im Webbrowser gespielt werden. Aus diesem Grund gibt es erhebliche Unterschiede.

Welche Arten von RAM-Speicher gibt es?

Derzeit gibt es zwei gängige Varianten von RAM-Speichern. Man hat abhängig vom Motherboard die Qual der Wahl zwischen DDR3 und DDR4. Noch vor einigen Jahren stellte sich die Frage, ob man EDO RAM, DDR, RDRAM oder SDRAM verwenden sollte. Heute werden diese Varianten von den meisten neuen PC’s nicht mehr unterstützt. DDR3 ist im Vergleich zu DDR4 ein wenig langsamer, das wirkt sich jedoch kaum auf das Gaming aus. Wichtig ist die Speicherkapazität. Da die Spannung bei den beiden RAM-Modulen unterschiedlich ist, kann man einen DDR3 nicht bei einem Computer einfach gegen einen DDR4 ersetzen. Wer zukunftssicher sein möchte, sollte bei dem Kauf von einem neuen PC am besten auf DDR4 setzen.

Wie viel RAM braucht man zum Zocken?

Bei neuen Betriebssystemen, wie zum Beispiel Windows 10 oder vergleichbaren Systemen, wird eine Speicherkapazität von 8 GB RAM empfohlen. Für das Spielen von Videospielen könnte es jedoch andere Anforderungen geben. Die höchste derzeit verfügbare Kapazität beläuft auf 32 GB. Ausschließlich zum Zocken ist das jedoch überflüssig. Selbst die neuesten Games mit hochqualitativen Grafiken laufen bereits mit 16 GB oder sogar mit 8 GB einwandfrei. 32 GB könnten notwendig sein, wenn man eine ganze Reihe von Hintergrunddiensten zeitgleich am Laufen hat. Bei anspruchsvollen Programmen für Videoschnitt könnte man unter Umständen ebenfalls so viel Arbeitsspeicher benötigen.

Kleine Browsergames, wie zum Beispiel Schach oder andere HTML5 Spiele, können bereits mit 2 GB RAM-Speicher oder sogar weniger gespielt werden. Empfehlenswert sind in der heutigen Zeit jedoch mindestens 4 GB. Standardmäßig wird derzeit in neue Computer 8 GB RAM eingebaut. Grundsätzlich sollte das für die meisten Ansprüche ausreichen. Den Arbeitsspeicher von einem Desktop-Computer kann man ganz einfach durch einen Chip erweitern. Einen 16 GB Riegel kann man heute bereits für unter 50 Euro bekommen. Preislich gesehen gibt es nur kleine Unterschiede zwischen DDR3 und DDR4. Der Einbau ist kinderleicht und man benötigt keine zusätzlichen Treiber für die Hardware.

 

Foto: Wolfgang Stief – www.flipperundarcade.de


 
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