Social Criticism

(German) Sind Kinder Klima-Killer?

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Deutsche Kinder kosten den Planeten am meisten

Wohnungsknappheit, Flächenfrass, Klimawandel – nichts scheint uns davon abhalten zu können, immer noch mehr Menschen in die Welt zu setzen und das Problem so immer weiter eskalieren zu lassen. Jeder neue Mensch, der hier in unseren Breiten das Licht der Welt erblickt, kommt unserem Planeten deutlich teurer zu stehen, als ein Neugeborener in jedem anderen Teil der Welt. Denn wir leben mit Abstand am aufwendigsten.

Jeder neue Deutsche wird unserem Planeten – bei einer geschätzten Lebenserwartung von 70 Erwachsenenjahren – das folgende kosten:

Pro-Kopf-Vebrauch eines Deutschen
Bei einer geschätzten Lebenserwartung von 70 Erwachsenenjahren (Kindheit nicht einberechnet), nach Stand 2018.
Pro Jahr:Pro Leben:
100 kg Gemüse7 Tonnen Gemüse
78 kg Getreide5.5 Tonnen Getreide
65 kg Obst4.5 Tonnen Obst
52 kg Milch3.6 Tonnen Milch
13 kg Fisch910 kg Fisch
235 Eier16.450 Eier
88 kg Fleisch6.16 Tonnen Fleisch
10 Tiere (Schlachtung)700 Tiere
4 Tonnen Erdöl280 Tonnen Erdöl
626 kg Müll43.8 Tonnen Müll
220 kg Verpackungsmüll15.4 Tonnen Verpackungsmüll
37.5 kg Plastikmüll2.6 Tonnen Plastikmüll
7.2 Megawattstunden Strom504 Megawattstunden Strom
11.3 Tonnen CO2791 Tonnen CO2
46 Tonnen Wasser‬3220 Tonnen Wasser

Quellen: Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung, Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz, Wikipedia, Statista, bpb.de

Die Lebenserwartung steigt hierzulande kontinuierlich an – noch nie war die Zeit, in der Eltern, Kinder und Kindeskinder (also drei Generationen einer Familie gemeinsam) zusammen auf dem Planeten lebten, so lange, wie heute. Dadurch steigt der Verbrauch an Ressourcen und die Anzahl an Emissionen noch einmal dramatisch an.

Statt also nur ein paar Plastiktüten und Ohrenstäbchen einzusparen, wissen wir also nun, wie wir 3220 Tonnen Wasser einsparen, 700 Tiere vor dem Schlachter retten, 43.8 Tonnen Müll vermeiden und 791 Tonnen CO2 einsparen können: einfach durch Nichtstun. Ja, richtig. Nämlich, indem wir einfach mal KEIN weiteres Kind in die Welt setzen. Alles, was wir tun müssen, ist unsere biologische Programmierung (und gesellschaftliche Konditionierung) zu überwinden.

Lassen wir unsere Fortpflanzungsorgane doch einfach mal ein wenig ruhen. Lassen wir diesem geschändeten, ächzenden Planeten doch einfach mal einen Moment Zeit, durchzuatmen und neue Kräfte zu sammeln. Wir werden schon nicht aussterben. Es klingt hart – und in den Augen so mancher Familienfanatiker wie eine Gotteslästerung, aber:

Jeder Mensch weniger, bedeutet für Mutter Erde auch weniger Belastung. Fakt. Tatsache. Es sei denn, dieser lebt genügsam in einer Höhle, trägt ein Kleid aus Herbstlaub und ernährt sich nur von herabgefallenen Beeren und Früchten.

Und jetzt liegt es an dir, dich zu entscheiden.

Jeder Mensch kostet diesen Planeten Ressourcen.

Menschen in der Ersten Welt haben die geringste Kindersterblichkeit.

Menschen in der Ersten Welt verfügen über die höchste Lebenserwartung.

Menschen in der Ersten Welt verbrauchen bis zu 100x mehr Ressourcen, als Menschen in der Dritten Welt.

Es leben bereits dreimal mehr Menschen auf der Erde, als diese verträgt.

Langsam sickert dieses Problem in das allgemeine Bewusstsein. Auf Change.org laufen bereits mehrere Petitionen zur Regelung der weltweiten Überbevölkerung und der ungehemmten Fortpflanzung des schädlichsten Wesens des Planeten – nämlich uns.
Natürlich sind diese Petitionen im Grunde nur ein symbolisches Zeichen. Wer aber etwas tun möchte, kann – außer dem Pausieren seiner eigenen Fortpflanzung – z.B. folgende Petition unterschreiben.

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