Ukraine War

(German) Starb Putin am 26. Oktober 2023?

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Viele Leute in Russland, aber auch in der Ukraine kamen in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober 2023 kaum zum Schlafen. Und das lag nicht an Bombardements oder Drohenangriffen. Der Grund dafür waren zwei Nachrichten auf zwei verschiedenen Telegramkanälen, die es aber in sich hatten: der eine Post bestand nur aus vier Worten:

Der Tyrann ist tot.

t.me/VDSolovey

Der andere war etwas ausführlicher:

Achtung!

In diesem Moment findet in Russland der Versuch eines Staatsstreichs statt. Russlands Präsident Wladimir Putin ist heute Abend in seiner Residenz in Waldai gestorben. Um 20:42 Uhr Moskauer Zeit haben die Ärzte die Reanimation eingestellt und seinen Tod festgestellt.

Jetzt sind die Ärzte in dem Raum mit Putins Leichnam eingesperrt. Sie werden von den Sicherheitsbeamten des Präsidenten auf persönlichen Befehl von Dmitry Kochnev, dem Chef der Leibwache, festgehalten der mit Nikolai Patrushev, dem Sekretär des russischen Sicherheitsrat in Verbindung steht und von ihm Anweisung erhält.

Die Sicherheit des Doppelgängers des Präsidenten ist verstärkt worden. Aktive Verhandlungen sind im Gange. Jeder Versuch, den Doppelgänger nach Putins Tod als Präsident auszugeben stellt einen STAATSSTREICH dar!

t.me/generalsvr

Wie bitte??
Russlands Präsident Putin ist tot?
Und obendrein läuft auch noch ein Staatsstreich ab?

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Serviervorschlag

Gab es einen geheimen Staatsstreich?

Es wäre nicht das erste Mal, dass nach dem Tod einer Führerfigur ein Land in sich zusammenbricht – erst recht, wenn die Nachfolge nicht schon von langer Hand geklärt wurde. Und dass Putins Russland weitaus weniger stabil ist als es scheint, hat zuletzt der Wagnerputsch gezeigt. Wäre “Putins Krieg”, wie man den russisch-ukrainischen Krieg ja gerne griffig tituliert, nicht so gut wie vorbei, wenn der Initiator und größte Kriegstreiber nicht mehr da wäre?

Bereits am nächsten Morgen legte die gleiche Quelle sogar noch nach:

Kein Respekt vor dem Verstorbenen! Putins Leichnam wurde in der Präsidentenresidenz im Waldai in eine Gefriertruhe gelegt in der zuvor tief gefrorene Lebensmittel gelagert wurden.

t.me/generalsvr

Statt Prunksarg und Staatsbegräbnis hat Russlands Langzeitherrscher nun eine Tiefkühltruhe in der Provinz bekommen und ruht nun sanft im Permafrost zwischen tiefgefrorenem Pfannengemüse und Rahmspinat?

Es klingt lustig – aber dieses Thema ist zugleich auch todernst (Wortspiel), denn diesen Quellen zufolge würde Putins Tod seither geheim gehalten, weil eine Clique unter dem Kommando des Exgeheimdienstchefs und Sicherheitsratsvorsitzenden Nikolai Patruschev sich nun an die Macht klammert – quasi ein Politbüro 2.0, und dazu würden sie sich – so skurril das klingt – einer Art Marionette bedienen: nämlich eines Putin-Doppelgängers!

Folgerichtig wäre die russische Verfassung, die eigentlich ein klares Prozedere für den Tod eines Präsidenten im Amt vorgibt, in Putins Todesnacht bewusst ignoriert worden. Denn eigentlich müsste in diesem Fall der Premierminister, ein gewisser Michail Mischustin, den man im Westen bisher nicht wirklich zur Kenntnis genommen hat, die Amtsgeschäfte übernehmen. Innerhalb von drei Monaten müssten dann Neuewahlen
angesetzt werden.

“Man sollte nichts glauben, bis der Kremmel es dementiert”

Kann das wirklich sein? Putin stirbt, eine Clique im Kreml übt einen Staatsstreich aus und die ganze Welt schaut dabei zu? Oder, besser gesagt, weg? Vielleicht, denn es gibt einen Haken bei dieser Sache: bisher gibt es nämlich nur diese zwei Quellen, die den Tod Vladimir Putins verkündet haben – und keine davon ist das, was man “offiziell” oder “amtlich” nennen würde. Es gab keine Meldung der staatlichen Nachrichtenagenturen und kein Kommunikee des Kremmels. Putins Präsidentensprecher Dmitri Peskov sprach am nächsten Tag lediglich von einer “absurden Falschinformation” und ging dann sofort zum Alltagsgeschäft über. Das war auch der Grund, warum diese Nachrichtenbombe im Westen weitgehend mit einem verwirrten bis amüsierten Lächeln abgetan wurde. Diese Russen halt – was denen nicht alles
verrücktes einfällt.

Was aber, wenn man sich jetzt, jenseits des Mainstreams, eine provokante und kritische Frage stellt: nämlich die, ob man amtliche russische Quellen, wie die TAS, RIA Novosti oder die Website des Kreml, Putins Pressesprecher Peskov, oder das russische Verteidigungsministerium mit seinen täglichen “triumphalen”, “super-duper” Erfolgsmeldungen von der Front für seriöse Quellen?

Glaubt man ihnen nach all den nachgewiesenen Lügen auch nur noch ein Wort oder sind sie nicht etwa eher ein toller Kontraindikator – nach dem Motto “Man sollte nichts glauben, bis der Kremmel es dementiert”? Nehmen wir Putins Chihuahua Peskov, der vier Tage vor dem russischen Überfall auf die Ukraine noch folgendes von sich gab:

Russland will das Wort Krieg nicht mal aussprechen. Wir weisen darauf hin, dass Russland in seiner Geschichte noch nie jemanden angegriffen hat und Russland, das so viele Kriege erlebt hat, das letzte Land in Europa ist, das das Wort “Krieg” überhaupt in den Mund nehmen will. Moskau ruft die europäischen Länder zur Vernunft auf und fordert sie auf, sich die Frage zu stellen, welchen Sinn es denn machen würde, wenn Russland jemanden angreife?

Dmitri Peskov, 20.02.2022

Nur Tage später begann das “friedfertige” Land Russland einen Invasionskrieg gegen die souveräne Ukraine. So viel zur Glaubwürdigkeit des Kreml, die mittlerweile bei, naja, annähernd null Prozent liegen dürfte.

Wenn also Kremel-Pressesprecher Peskov, wie Ende Oktober 2023 geschehen, zweimal im Lauf nur einer Woche seinen Hofjournalisten diktiert, dass Putin pumperlgesund ist, selbverständig seinen Amtsgeschäften voll und ganz nachgehen kann, und all diese Gerüchte über Doppelgänger, Herzstillstand und klinischem Tod nichts als üble Lüge und Verleumdung sind – sollten wir ihm das dann wirklich abkaufen, oder doch lieber hellhörig werden?

Russland, das Reich der Lügen.

Und genau aus diesem Grund wollen wir uns diese beiden interessanten Quellen, von denen in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober 2023 die Nachricht von Putins finalem Umzug in die Tiefkühltruhe kam, einmal genauer ansehen. Wenn sich selbst ein Peskov genötigt sah, auf diese zu reagieren, können diese Quellen wirklich nicht ganz unbedeutend sein.

Eines ist klar: Russland ist ein Reich der Lügen, der Propaganda und Manipulation, in dem nichts so ist wie es scheint. Die Lüge ist nicht nur ein wesentlicher Bestandteil des Systems Putin, sondern gehört Fest zum Wesen Russlands und kaum etwas in diesem Land ist von den Menschen im Westen – selbst von Experten! – schwerer zu durchblicken und leichter misszuverstehen.

Auf der nächsten Seite: Wer ist “General SVR”?

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