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Die unglaublichen Prophezeihungen des Alois Irlmaier

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Spätestens seit den ausgebliebenen Weltuntergängen 2000, 2010 und 2012 stehen Endzeitprophezeihungen nicht mehr hoch im Kurs. Zu recht, entpuppen sich die meisten davon doch entweder als zu verwaschen oder schlicht falsch. Um so erstaunlicher ist die Geschichte eines einfachen Brunnenbauers aus dem bayerischen Freilassing, der während der Nachkriegszeit schier unglaubliche Dinge voraussagte.

Hinweis: auf der letzten Seite dieses Artikels findet ihr einige sehr interessante und detaillierte Videodokumentationen über Alois Irlmaier, sein Leben und seine unglaublichen Prophezeihungen. Beachtet auch unseren Artikel mit weiteren Geschichten über die Voraussagen des Alois Irlmaier.

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Alois Irlmaier

Alois Irlmaier (1894-1959), von Beruf Brunnenbauer aus dem bayerischen Freilassing und gläubiger Christ katholischer Konfession, sorgte im Zweiten Weltkrieg für großes Aufsehen in seiner Heimat, denn er schien die Gabe zu haben, vor von Bomben gefährdeten Wohngegenden, gar einzelner Häuser, zu warnen sowie verzweifelten Ehefrauen wahrheitsgetreu Auskunft über den Verbleib ihrer in den Krieg gezogenen Männer und Söhne zu geben.

Die Visionen Irlmaiers sollen auf ein furchtbares Erlebnis im Ersten Weltkrieg zurückzuführen sein: vier Tage lang war Irlmaier in einem Unterstand in Russland verschüttet, ohne Essen, ohne Trinken. Als ihn seine Kameraden bargen, war er ein Wrack. Und das Trauma hatte etwas Seltsames ausgelöst: „Es strömen Bilder auf mich ein“, sagte er.

1928 zog er mit seiner Frau Maria und den fünf Kindern nach Freilassing (Berchtesgadener Land), verdiente sein Geld als Brunnenbauer – und wurde immer mehr bekannt für seine Prophezeiungen, für die er niemals Geld nahm.

Im Zweiten Weltkrieg standen die Menschen bei Alois Irlmaier Schlange. Verzweifelt zeigten sie ihm Fotos von Söhnen und Ehemännern: Lebten sie noch? Sah Irlmaier den Vermissten nur schemenhaft, war er tot. Oft wandte er sich da ab: „Dua’s weg, des Buidl, i ko’s nimmer sehng! Der arme Mensch!“ Immer mehr Leute wandten sich damals an Irlmaier.

Noch während des Krieges warnte Irlmaier vor einem Großangriff auf Rosenheim: „Leute, in den großen Bunker bei der Staatsbank dürfts jederzeit hineingehen. Da passiert Euch nix, aber gehts nicht in die Mitten. Da schlagts ein! Ich seh dort einen großen Dreckhaufen und Beiner und Köpf herausragen!“. Beim Angriff flüchteten die Einwohner in den Bunker und hielten sich an den Enden des Raumes auf. Zuletzt hetzten noch ein paar Soldaten herein. Sie hielten die Mitte für den sichersten Platz. Eine halbe Stunde später lagen sie unter der eingestürzten Decke begraben. Köpfe und Beine ragten aus dem Schutt heraus.

Irlmaier half auch, Mordfälle aufzuklären. Einmal starb ein Mann, er wurde beerdigt, an einem natürlichem Tod gab es keinen Zweifel. Irlmaier aber forderte, die Leiche zu exhumieren. Grund: Er hatte die Vision von Tabletten im Darm des Toten und von einer schwarzhaarigen Frau, die schuld an dem Tod war. Die Leiche wurde wieder ausgegraben – tatsächlich fand man Spuren von Arsen. Die Geliebte hatte den Mann ermordet.

„Da liegt er mit der silbernen Platte im Bauch.“

In einem weiteren Mordfall war die Leiche verschwunden. Irlmaier beschrieb den Ermittlern genau den Ort, wo sie vergraben lag: „Da liegt er mit der silbernen Platte im Bauch.“ Der Tote wurde gefunden – tatsächlich trug er im Bauch eine silberne Platte. Selbst General Clay, Chef der US-Besatzungszone in Deutschland, soll Rat bei Irlmaier gesucht haben – und sogar Konrad Adenauer ! Der Freilassinger Wachtmeister soll davon ganz schockiert gewesen sein: „Womit müssen wir noch alles rechnen, wenn selbst der Kanzler den verrückten Hund besucht?“

Viele erinnern sich heute noch an Alois Irlmaier, auch ein Wasserburger (74), der ihn 1958 kennenlernte. „Wir suchten nach einer Wasserquelle an unserem Bauernhof.“ Eines Tages stand der Irlmaier im Hof. Es dauerte keine zehn Minuten, und schon hatte er eine Quelle gefunden! Allerdings auf dem Grund vom Nachbarn. „Der wird des nie verkaufen“, hieß es. Doch Irlmaier wusste Rat. „Ladet ihn ein, und lasst ihn im Herrgottswinkl in der Ecke sitzen. Dort sind Erdstrahlen, dort unterschreibt der alles.“ Und so war’s dann auch. Mit den Jahren wurde Irlmaier seiner Gabe müde. „Bin nur noch in Angelegenheiten des Brunnensuchens zu sprechen“, schrieb er auf ein Schild. Die Menschen aber erzählten seine Visionen weiter – und sprechen noch heute davon.

Unglaublich: ein Gericht bestätigt seine Gabe

Da sich nahezu alle seiner hellseherischen Angaben als richtig herausstellten, standen die Leute bald reihenweise Schlange bei ihm. Nach dem Krieg kam es wegen dieser “Ansammlungen” bald zu einem Gerichtsverfahren, in dem Irlmaier von Neidern des Betrugs bezichtigt wurde, obwohl er für seine Dienste nie Geld verlangte und aus seiner Gabe auch nie ein lukratives Geschäft machte. Ihm zugesandte Geldbriefe liess er unangetastet.

Eine Abschrift des Gerichtsurteils existiert bis heute und was sich in diesem Gerichtssaal ereignete, war genauso unglaublich, wie die meisten seiner Prophezeihungen:

„I seh’s halt, was i die Leut sag“, beharrte Alois vor dem Richter. „Und zahl’n hab i mir nix lassen dafür!“. Die Zeugen bestätigten das. Dann sah Irlmaier den Richter an und sagte ihm geradeheraus, er könne ja mal bei sich Zuhause anrufen, denn dort würde gerade seine Ehefrau in einem roten Kleid einen fremden Mann empfangen und mit diesem frühstücken. Empört ließ der Richter bei sich Zuhause anrufen und wurde kreidebleich, als seine Ehefrau das von Alois Irlmaier Geschilderte bezeugte. Der fremde Mann stellte sich als alter Bekannter des Richters heraus, der ihn nach dem Krieg besuchen wollte.

Schließlich wurde der Hellseher Alois Irlmaier mit denkwürdigen Worten freigesprochen:

“Die Vernehmung der Zeugen […] hat so verblüffende, mit den bisher bekannten Naturkräften kaum noch zu erklärenden Zeugnisse für die Sehergabe des Angeklagten erbracht, dass dieser nicht als Gaukler bezeichnet werden kann.”

Die schwere Last seiner Gabe

Das Hellsehen sei keine Gabe, sondern eine Plage, sagte Irlmaier des öfteren. „Ganz narrisch machts einen, wenn mer alles sieht. Und sagen darf mans auch nicht jedem. Jeder hälts nicht aus!“ Es strenge ihn selbst arg an, nachher sei er immer wie zerschlagen. Es schüttele ihn wie einen Hund, wenn er aus dem Trancezustand erwache, sagen die Leute. Der Polizeibeamte im Ort bestätigt vieles. „Alles Persönliche trifft er meist genau. Nur aufs Politische versteht er sich nicht, die Zukunft Deutschlands und sowas. Eine Rumänin war kürzlich bei ihm. Der Alois hat sich still versunken hingesetzt und ihr den Heimatort so genau beschrieben, daß die Frau halbverrückt davonlief.“

Alois Irlmaier hätte ein reicher Mann sein können, wenn er etwas angenommen hätte. Er hat es stets nur um Gotteslohn getan. „Weils so sein muß!“ behauptet er. „Aber i sag nix mehr!“

Auf dem Totenbett soll er gesagt haben: „Ich bin froh, dass der Herrgott mich sterben lässt. Jetzt brauche ich das, was ich voraussehe, nicht mehr erleben.“ Damit bezog er sich vor allem auf seine zahlreichen Visionen eines weiteren Weltkriegs, der furchtbarer sein sollte, als die beiden vorherigen zusammen.

Mehr dazu auf der nächsten Seite.

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Neueste Kommentare

  1. Es ist nicht nur Irlmaier der diese Szenarien beschreibt
    Der Frieden im Nahen Osten geht ein Krieg voraus,die Türkei greift Russland an
    Diese Prophezeiung hat Pater Paisios auf dem Berg Athos gemacht. Danach wird es keine Türkei mehr geben.
    Erst danach beginnen die schrecklichen Ereignisse des 3. Weltkriegs. Die Vorstufe beginnt jetzt mit der von den Bilderbergern geplanten Überflutung mit Menschen eines völlig anderen Kulturkreises. Damit soĺl der Widerstand in Europa unmöglich werden.
    Auf der Schweizer Seite Katch.net werden noch viele andere Seher aufgezeigt aber auch die Bkutlinuen des Bösen und die Verschwörung dargestellt.

  2. Mike-vom-Mars

    Es gibt in der Tat dutzende europäische Seher, die in den letzten 400 Jahren diese Ereignise vorhergesehen haben. Die Seite http://www.schauungen.de bietet eine gute Übersicht.

    Allerdings sind viele der Prophezeihungen entweder nebulös, schwer verständlich, zu symbolisch, religiös getränkt oder einfach zu ungenau, um einen wirklichen Nutzen daraus zu ziehen. Wenn eine Vorhersage nicht in klarer Sprache niedergeschrieben ist, kann sie leicht von allen möglichen Gruppierungen so interpretiert werden, wie es gerade zur Ideologie passt.

    Irlmaier war einer der wenigen Hellseher, die ihre Vorhersagen auch in klarer, verständlicher Sprache und ohne allzu grossen Interpretationsspielraum mitgeteilt haben. Das ist von unschätzbarem Wert.

    Forscher wie z.B. Stephan Berndt haben sich die Mühe gemacht, alle europäischen Prophezeihungen zu sammeln und miteinander zu Vergleichen. In seinen Büchern "Prophezeiungen: Alte Nachricht in Neuer Zeit" und "Prophezeiungen zur Zukunft Europas und reale Ereignisse" (Amazon) analysiert er 250 Quellen(!) auf Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen. Mit verblüffendem Ergebnis.

    Man sollte also nicht einer einzigen Quelle glauben, sondern durchaus vergleichen. Das beunruhigende: auch wenn einige Quellen voneinander abweichen (z.B. was einen Weltkrieg oder dessen Verlauf angeht), berichten die allermeisten übereinstimmend von der dreitägigen Finsternis.

  3. 18.08.2019 bis 09.09.2019……

    das waren nicht einige Leser seiner Weißsagungen, sondern nur ein Leser, nämlich Ich!
    Seit 1986 befasse ich mich intensiv mit Irlmaier, Mühlhiasl, Malachias usw.
    Das Datum hab ich erst nach einem mehr als 3 Wöchigen künstlichem Koma in den Kopf bekommen. Ob es tatsächlich so kommt……….. ICH BIN ÜBERZEUGT DAVON !

  4. Mike-vom-Mars

    Hallo Walter, danke für deinen Hinweis! Sehr interessant wie du zu dem Datum gekommen bist. Immerhin ist dieses Datum bisher der einzige zeitlich konkrete Anhaltspunkt, nach dem man sich ungefähr richten kann. Und wenn man sich die politische Lage im Moment ansieht, spricht sogar einiges für diesen Zeitplan. Zum einen brauchen die Dinge noch ein wenig Zeit, um sich zum von Irlmaier beschriebenen Szenario zu entwickeln (Euro-Crash, Unruhen, Mobilisierung und Aufstockung der russ. Streitkräfte), zum anderen ist jedem, der sich mit diesem Thema beschäftigt, längst klar, das es bereits in diese Richtung geht. Ich halte dieses Datum jedenfalls für recht realistisch – obwohl wenn man natürlich alle genauen Zeitangaben mit Vorsicht behandeln sollte.

  5. …..und die sichersten Gebiete zu dieser Zeit ist der Chiemgau und die Gegend zwischen Lech und Ammer bei der Wieskirche……. in dieser Gegend wohne ich! Doch um mich geht's hier nicht. Für mich zählt meine Familie und all die Menschen die an Gott glauben und ihn verehren…….. Verliert den Glauben nicht, sonst seid ihr verloren! Das wird aber alles sehr, sehr schwer.

  6. ich würde sehr gerne mit Walter kontakt aufnehmen,ich habe schon sehr viel von ihm gelesen,auch in anderen Plattformen ich denke genau wie er.vieleicht konnte man ihm meine E-Mail Adresse zu kommen lassen.danke

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