Ukraine-Krieg

Kriegstagebuch Ukraine – Mai 2023

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Wieder geht der russische Angriffskrieg in einen neuen Monat. Werden die besseren Wetterverhältnisse im Mai nun endlich den Beginn der lange erwarteten ukrainischen Gegenoffensive ermöglichen?


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Die wichtigsten Ereignisse im Mai, neueste zuerst:

TAG 462 – MITTWOCH, 31.MAI 2023

+++ RAKETEN AUF SCHULKINDER +++

Ein „ganz normaler“ Tag in Kiew. Russland feuert Raketen auf Zivilisten. Die Tageszeit ist so gewählt, dass sich möglichst viele Einwohner auf den Straßen aufhalten. Zweifelt noch irgendwo irgendein bekloppter Ossi daran, dass Russland ein Terrorstaat ist?

TAG 461 – DIENSTAG, 30.MAI 2023

+++ WANN? +++

Bald… 😀👍
 

TAG 456 – DONNERSTAG, 25.MAI 2023

+++ UPDATE: VOLLTREFFER! +++

Erinnert ihr euch an die Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums, es habe alle Marinedrohnen vernichtet, die versucht haben, das Aufklärungsschiff Iwan Churs anzugreifen? Nun, es stellte sich heraus, dass (mindestens) eine Marinedrohne das Schiff erreichen konnte. Ach, Russkyland… immmer nur lügen, lügen, lügen, lügen… 😀


Welchen Schaden sie anrichtete, ist nicht bekannt. Man darf aber von einem beträchtlichen Schaden ausgehen, wenn man sieht, welche Sprengkraft diese ukrainischen Drohnen besitzen – gut zu sehen an einer, die vor dem Erreichen ihres Zieles gerade noch abgeschossen werden konnte:

+++ Opa sieht klar +++

Man kann über Prigozhin sagen, was man möchte – aber er ist einer der wenigen Russen, die noch Durchblick haben und sich der Wahrheit stellen, statt der absurden russischen Staatspropaganda zu glauben.


+++ Pechvogel des Tages +++

Den Russen geht längst nicht nur das Personal aus, auch die Ausbildungsqualität russischer Soldaten hat mittlerweile ein absurd niedriges Niveau erreicht. Liebe Kinder – macht das nicht zuhause nach ☝ (Hinweis: nein, man sieht keine Leichenteile in diesem Video – denn vom Infanteristen blieb nichts übrig, was größer als eine Erbse ist)

TAG 454 – DIENSTAG, 23.MAI 2023

+++ Ukraine attackiert russisches Gebiet +++

Wisst ihr noch? Ende Februar 2014 erschienen auf der Krim grün uniformierten Soldaten ohne Hoheitsabzeichen. Sie trugen Ratnik-Kampfanzüge der russischen Infanterie. Die Soldaten gehörten zum Teil der in Toljatti stationierten 3. Garde-Spezialaufklärungsbrigade an, die zuvor im Tschetschenien- und Georgienkrieg eingesetzt wurde, und dem 45. Garderegiment der Luftlandetruppen für besondere Aufgaben. Auf der Krim stellten sie die Vorhut und waren Teil von insgesamt 11.000 bis 30.000 Soldaten, die an der russischen Militärintervention in der Ukraine beteiligt waren. Das war der Beginn der illegalen russischen Invasion.

Damals stritt der Kreml jegliche Verbindung zu diesen „grünen Männchen“ ab und kommentierte diesen Vorgang mit „Armeezubehör kann man schließlich in jedem Armeeladen kaufen“.

Gestern drehte die Ukraine den Spieß nun um – und marschierte in Russland ein. Allerdings waren es keine Ukrainer, die den Grenzübergang nach Russland überquerten und in den Bezirk Grayvoron einmarschierten, sondern – nach Angaben des ukrainischen Militärnachrichtendienst GUR, „ausschließlich aus russischen Staatsbürgern bestehenden Einheiten »Russisches Freiwilligenkorps« und »Legion Freies Russland«“. Diese hätten „eine Operation zur Befreiung des Gebiets Belgorod vom sogenannten Putin-Regime begonnen“, sagte Militärgeheimdienstsprecher Andrij Jussow im ukrainischen Fernsehen.

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Attackiertes Gebiet
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Die Invasoren kamen mit mindestens einem Panzer, einem Dutzend gepanzerter Fahrzeuge und Transportern, sowie Luftunterstützung durch Kampfhubschrauber. Nach einigen Angaben soll es sich um ca. 1000 Mann handeln. Eine Beteiligung streiten die Ukrainer ab mit dem bekannten Kommentar „Armeezubehör kann man schließlich in jedem Armeeladen kaufen“ 😁

Am Grenzüberganz zu Russland soll es auf russischer Seite einen Toten geben – ein Foto zeigt die Leiche eines Grenzbeamten, der angeblich versucht hatte, auf die Eindringlinge zu schießen.

Ansonsten bemühen die Invasoren der „Legion Freies Russland“ sich darum, die Zivilisten zu beruhigen und lassen verlautbaren, dass sie ihnen keinen Schaden zufügen, sondern ihre Heimat Russland von Putins verbrecherischem Regime befreien wollen. Dennoch kam es in Grayvoron und anderen Orten zu einer Massenflucht russischer Zivilisten. Das FSB-Hauptquartier in Belgorod, ein Ministeriumsgebäude und andere Einrichtungen sollen von Raketen getroffen worden sein.

Statement der „Legion Freies Russland“

Was steckt dahinter?

Man muss sich das einmal vor Augen halten: einigen hundert Mann gelingt es mühelos, auf russisches Gebiet vorzudringen und eine ganze Region einzunehmen – innerhalb weniger Stunden. So sicher fühlte man sich wohl auf russischer Seite, so gewiss war man sich, dass die Ukraine niemals die russische Grenze überschreiten wurde – dabei hatte diese sich mit ihren westlichen Alliierten lediglich darauf geeinigt, keine westlichen Waffen auf russisches Gebiet abzufeuern. Als Opfer einer kriegerischen Invasion aber hat die Ukraine das Kriegsrecht auf ihrer Seite, wenn es darum geht, auf das Gebiet des Angreifers vorzudringen.

Sofern es sich nicht um ein False Flag-Manöver von russischer Seite handelt, um beispielsweise das Kriegsrecht auszurufen, und die „Spezialoperation“ zu einem richtigen Krieg mit entsprechender Mobilisierung heraufzustufen, wäre dies ein geschickter Schachzug der Ukrainer, um die russischen Einheiten weiter zu schwächen – denn mit dieser Aktion hat man Russland unmissverständlich klar gemacht, dass es seine Grenzen schützen muss. Mindestens 700 Kilometer ungeschütze Grenze zwischen Ukraine und Russland müssen nun mit russischen Truppen besetzt werden, während den Russen jetzt schon dringend Personal fehlt, um die Verteidigung der Südfront vor einer bevorstehenden Großoffensive der Ukraine zu schützen.

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Ungeschüzte Grenze zur Ukraine
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TAG 453 – MONTAG, 22.MAI 2023

+++ Reformiert endlich die U.N. +++

U.N.-Generalsekretär Antonio Guterres sagte am Sonntag, es sei an der Zeit, sowohl den Sicherheitsrat als auch Bretton Woods zu reformieren, um sie an die „Realitäten der heutigen Welt“ anzupassen.

„Die globale Finanzarchitektur ist veraltet, dysfunktional und ungerecht geworden“, sagte er. „Angesichts der wirtschaftlichen Erschütterungen durch die COVID-19-Pandemie und die russische Invasion in der Ukraine Ukraine hat sie ihre Kernfunktion als globales Sicherheitsnetz nicht erfüllt.“

Absurd ist vor allem, dass der Terrorstaat Russland einen Platz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen besitzt, den es nach dem Zerfall der Sowjet Union einfach von dieser „geerbt“ hatte. Dort blockiert es seitdem durch sein ständiges Vetorecht immer wieder Beschlüsse anderer Länder. Aktivisten weltweit fordern, dass die UNO die Legitimität der Mitgliedschaft Russlands im Sicherheitsrat endlich überprüft.

Die aktuelle UN-Charta besagt, dass die Sowjetunion noch existiert, erwähnt Russland jedoch nicht. Gemäß derselben Charta ist Russland weder Mitglied des Sicherheitsrates noch Mitglied der UNO, da es das Verfahren für den Beitritt zur UNO gemäß Artikel 4 der Charta nie durchlaufen hat!

Menschenrechtsaktivisten stellen die Legitimität der Mitgliedschaft des terroristischen Landes der Russischen Föderation im UN-Sicherheitsrat in Frage und fordern den Generalsekretär auf, Dokumente vorzulegen, die die Gründe für die Mitgliedschaft Russlands in der UN belegen.

In Ermangelung solcher Dokumente fordern die Aktivisten, die fiktive Mitgliedschaft der Russischen Föderation in der UNO zu stoppen. Ein solches Vorgehen wird Russland das Stimm- und Vetorecht in der UNO entziehen, das heute vom Aggressorland genutzt wird und viele friedliche Lösungen blockiert!

Deutlich mehr Wille zur Veränderung haben die Länder des G8-Gipfels gezeigt, dem Russland einst angehörte, aber aus dem es nach seiner illegalen Annektion der Krim wieder ausgeschlossen wurde, so das aus dem G8- wieder der G7-Gipfel wurde. Selbst die Aufnahme Russland in den exklusiven G7-Club war, rückwärtig gesehen, nichts weiter als peinliche „Appeasement“-Politik – denn Russlands Wirtschaft war niemals so bedeutet, dass es eine Aufnahme in die G7 auch nur annähernd verdient hätte. Es waren Zugeständnisse wie diese, die Hitler damals, genau wie Putin jetzt, mit der Zeit größenwahnsinnig werden ließen, denn barbarische Menschen legen Zugeständnisse immer als Schwäche aus.

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